Was die Hitze mit der Stadt macht

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Was die Hitze mit der Stadt macht

Hohe Temperaturen sind in Spitälern besonders belastend. Vulnerable Bevölkerungsgruppen müssen geschützt werden und auch manchen Straßen wird es teilweise zu heiß

Hohe Temperaturen sind in Spitälern besonders belastend. Vulnerable Bevölkerungsgruppen müssen geschützt werden und auch manchen Straßen wird es teilweise zu heiß

Die momentane Hitzewelle hat besonders den Osten des Landes getroffen – stark verbaute Städte spüren sie besonders gnadenlos. Am vergangenen Sonntag wurde der Juni-Rekord seit Beginn der Messungen in Österreich überboten. In Wien war es überhaupt seit Aufzeichnungsbeginn noch nie so heiß, erstmals wurden 40 Grad in der Innenstadt gemessen. Das hat einmal mehr die Frage ins Zentrum gerückt, welche Auswirkungen die hohen Temperaturen auf die Infrastruktur der Großstadt hat – und wie die rot-pinke Stadtregierung darauf reagiert.

ÖVP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec forderte am Montag mehr Maßnahmen, um erträglichere Temperaturen in Wiens Krankenhäusern herzustellen. In einer Aussendung klagte sie speziell über die Konditionen in Räumen der Klinik Hietzing und jenen in der Donaustadt. Der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) warnte ebenso davor, dass das Gesundheits- und Pflegesystem des Landes nicht auf längere und intensivere Hitzeperioden vorbereitet sei. Und auch vonseiten der Ärztekammer hieß es, in vielen Spitälern seien die Stationen nicht ausreichend klimatisiert, was einerseits Probleme in der Patientenversorgung mit sich bringe, und wodurch andererseits auch die Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachlasse.

Die in Wien regierende SPÖ hingegen sprach von "billigen Schlagzeilen". SPÖ-Abgeordnete Andrea Mautz hielt ihrerseits in einer Aussendung fest: Die Extremtemperaturen stellten die Gesundheitsversorgung "natürlich vor große Herausforderungen". Genau deshalb investiere Wien aber bereits "in moderne Kühllösungen, Fernkälte und intelligente Beschattung". Zudem würden "diese Systeme dort, wo es medizinisch notwendig ist – etwa in Operationssälen, Intensivstationen oder Untersuchungs- und Behandlungsräumen, Laboren, im Röntgenbereich, in der Apotheke oder in der Zentralküche – selbstverständlich eingesetzt", wird Mautz, die Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Soziales, Gesundheit und Sport ist, darin zitiert.

Vonseiten des Wiener Gesundheitsverbundes (Wigev) heißt es auf STANDARD-Nachfrage: In vielen Notfallabteilungen sei am vergangenen Wochenende ein erhöhtes Aufkommen von Patientinnen und Patienten verzeichnet worden. Viele hätten Beschwerden aufgewiesen, die mit der Hitzebelastung in Zusammenhang stehen können, vor allem Dehydrierung, Kreislaufprobleme, Elektrolytstörungen und Hitzeschläge. Die "außergewöhnlich hohen Außentemperaturen, w

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