Ukraine: Mehrere Tote und Verletzte durch heftige russische Luftangriffe
In Kyjiw und Dnipro sind in der Nacht mindestens fünf Menschen durch russische Angriffe getötet worden. Es gibt viele Verletzte. In Kyjiw stürzte ein Wohngebäude ein.
Neue russische Angriffe auf die Ukraine fordern Tote und Verletzte in Dnipro und Kyjiw. In Dnipro starben mindestens vier Menschen, 16 wurden verletzt, während in Kyjiw mindestens ein Toter und 51 Verletzte zu beklagen sind. Polen reagierte auf die Angriffe mit Alarmbereitschaft der Flugabwehr und dem Aufstieg von Militärflugzeugen. Die Stadt Kyjiw wurde von Rauchschwaden überzogen, während Brände durch ballistische Raketen und Drohnenangriffe ausgelöst wurden. Die Situation in der Ukraine bleibt angespannt, nachdem bereits im vergangenen Monat schwere Angriffe die Bevölkerung erschütterten.
Bei neuen russischen Angriffen auf die Ukraine sind in der Nacht mehrere Menschen getötet und verletzt worden. In der Stadt Dnipro im Osten des Landes wurden nach Angaben der Regionalbehörden mindestens vier Menschen getötet und 16 weitere verletzt. In der Hauptstadt Kyjiw wurde mindestens ein Mensch getötet, wie Militärverwalter Tymur Tkatschenko auf der Plattform Telegram schrieb. Laut Bürgermeister Vitali Klitschko gab es mindestens 51 Verletzte. Mehrere Gebäude wurden demnach beschädigt und gerieten in Brand.
Im westlichen Nachbarland Polen erklärte das Militär, angesichts der russischen Angriffe in der Ukraine sei die Flugabwehr in Alarmbereitschaft versetzt worden, Militärflugzeuge seien aufgestiegen. In Polen wird bei größeren Angriffen in der Ukraine regelmäßig die Luftverteidigung aktiviert, manchmal steigen dabei auch Kampfjets von Nato-Partnern auf.
Aus dem Stadtzentrum von Kyjiw stieg eine große Rauchwolke auf. Einwohner suchten in U-Bahn-Stationen und Luftschutzkellern Schutz. Im Morgengrauen war Rauch über der Stadt erkennbar. Durch die russischen Angriffe seien in der Stadt mehrere Brände ausgebrochen, sagte Bürgermeister Vitali Klitschko. Nach Angaben der Militärverwaltung der Stadt setzten die russischen Truppen bei den Angriffen ballistische Raketen ein. Auch Drohnen kamen zum Einsatz.
Im Kyjiwer Bezirk Podilskyj stürzte ein mehrstöckiges Wohnhaus nach einem Angriff ein, wie Bürgermeister Klitschko auf Telegram schrieb. Es werde befürchtet, dass Menschen unter den Trümmern verschüttet sind. Anderswo habe ein Angriff die oberen Stockwerke eines 15-stöckigen Wohnhauses beschädigt.
Auch die zweitgrößte Stadt der Ukraine, Charkiw, wurde nach Angaben der Regionalverwaltung erneut angegriffen. Dabei seien in der Nacht acht Menschen verletzt worden.
Im vergangenen Monat hatte die russische Armee Kyjiw mit einem der folgenschwersten Angriffe seit vielen Monaten überzogen. Dabei war eine Rakete in einem Wohngebäude eingeschlagen, zahlreiche Menschen wu
📌 Kaynak
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