VW-Sparkurs: Deutsche Autos? Teurer, aber nicht besser
Der Volkswagen-Konzern verschärft seinen Sparkurs drastisch. Aber auch BMW und Mercedes stecken in der Krise – denn China ist der neue Maßstab.
Die deutschen Autobauer stecken in einer existenzbedrohenden Krise, die selbst Branchenführer wie BMW und Volkswagen erfasst hat. Die Gewinnmargen schrumpfen, die Konkurrenz aus China wird immer stärker und die Kosten müssen drastisch gesenkt werden. Die deutschen Hersteller haben den Anschluss bei wichtigen Technologien wie Batterien und Fahrassistenzsystemen verloren. Die Preise für Elektroautos werden von China diktiert, wo die Produktion deutlich günstiger ist. Die deutschen Autobauer müssen dringend umdenken, um in dieser neuen Realität zu bestehen.
Jetzt hat es sogar die Bayerischen Motoren Werke erwischt! Das ist die Reaktion bei deutschen Automanagern, wenn man sie auf die Lage in der Branche anspricht. Es ist kein schadenfroher Tonfall dabei zu hören, auch nicht bei Wettbewerbern, sondern eher: Bestürzung.
Wenn sich selbst der Musterschüler der Autoindustrie nicht der Krise entziehen kann, was kann man dann eigentlich noch richtig machen? Tatsächlich meldete BMW dieser Tage, dass die Gewinnmarge in diesem Jahr schlimmstenfalls nur noch bei einem Prozent liegen könnte, sollten die Geschäfte weiter so schlecht laufen wie derzeit und die Umstände in der Welt weiterhin so unfreundlich bleiben. Der Konzern ist über Jahre eher zehn Prozent gewohnt gewesen, auch weil er meist alles ein bisschen schneller und besser machte als Konkurrenten am Heimatmarkt: der Erste in der Elektromobilität, der Sauberste im Dieselskandal, der Erfolgreichste in China.
📌 Kaynak
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