"Die Autobahn ist ihr Arbeitsplatz": Asfinag appelliert nach Tod von Mitarbeiter zur Vorsicht
Am Montagnachmittag war ein 42-Jähriger Mitarbeiter der Asfinag bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen. Die Asfinag warnt: "Hinter jeder Warnweste steht ein Mensch"
Am Montagnachmittag war ein 42-Jähriger Mitarbeiter der Asfinag bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen. Die Asfinag warnt: "Hinter jeder Warnweste steht ein Mensch"
Nach dem Tod eines Asfinag-Mitarbeiters bei einem schweren Auffahrunfall auf der Kärntner Südautobahn am Montagnachmittag appelliert das Unternehmen an die Vorsicht der Autofahrerinnen und Autofahrer. Auf den Überkopfwegweisern aller österreichischen Autobahnen ist deswegen zu lesen: "Wir trauern um einen Kollegen. Danke, dass du aufpasst."
"Dieser Unfall macht uns tief betroffen", schrieb die Asfinag am Montag in einer Aussendung. "Uns allen ist bewusst, dass die Arbeit auf der Autobahn gefährlich ist und deswegen appellieren wir heute noch einmal besonders an alle Verkehrsteilnehmer, auf unsere Mitarbeitenden aufzupassen. Die Autobahn ist ihr Arbeitsplatz und hinter jeder Warnweste steht ein Mensch."
In der Aussendung weist die Asfinag darauf hin, dass erst vor zwei Wochen eine Verkehrssicherheitskampagne gestartet worden sei. Es sei wünschenswert, dass es solche Kampagnen nicht mehr brauche. "Aber dieser Unfall führt uns auf furchtbare Weise vor Augen, dass sie leider mehr als notwendig ist", heißt es in dem Schreiben.
Der 42-Jährige Asfinag-Mitarbeiter aus dem Bezirk Klagenfurt-Land kam während Mäharbeiten auf einem Abschnitt der Südautobahn bei Völkermarkt ums Leben. Ein italienischer Sattelzug war auf einen Lkw aufgefahren, der die Arbeiten absichern sollte. Der 47-jährige Lkw-Lenker wurde mit schweren Verletzungen ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert, auch ein weiterer Asfinag-Mitarbeiter wurde verletzt, teilte die Polizei mit.
Ein Unimog mit Mäheinrichtung fuhr für die geplanten Arbeiten vor einer Straßenkehrmaschine – als Abschlussfahrzeug wurde ein Lkw mit Aufprallschutz verwendet. Aus vorerst unbekannter Ursache fuhr gegen 14 Uhr ein italienischer Sattelzug gegen das Heck des Lastkraftwagens. Durch die Wucht des Anpralls wurde der Lenker des Sattelzugs, ein 47-jähriger Italiener, im Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Für den Lenker des Abschlussfahrzeugs kam jede Hilfe zu spät, er starb noch an der Unfallstelle. Zur Erhebung des Unfallhergangs und wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten war die A2 in diesem Bereich stundenlang gesperrt. (red, 1.7.2026)
Asfinag-Mitarbeiter bei Auffahrunfall auf Kärntner A2 getötet
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