Sri Ganesha Hindu Temple: Eröffnung des Hindu-Tempels in Neukölln steht bevor
Nach mehr als fünfzehn Jahren Bauzeit wird in Berlin ein Hindu-Tempel eingeweiht. Zum Höhepunkt der Tempelweihe soll er mit Wasser aus Spree und Ganges übergossen werden.
In Berlin wird ein neuer Hindutempel eingeweiht, mit aufwendigen Ritualen und prominenten Gästen. Die Baukosten von 1,1 Millionen Euro wurden durch Spenden finanziert, nach jahrelanger Planung und Verzögerungen. Der Sri Ganesha Hindu Temple in Berlin-Neukölln beeindruckt mit einer Fassade voller Skulpturen und einem imposanten Turm. Das Tempelareal steht allen Besuchern offen und bereichert die religiöse Vielfalt Berlins. Mit über 48.000 indischen Staatsbürgern in der Stadt ist die Bedeutung solcher Einrichtungen für die Gemeinschaft deutlich.
In Berlin wird diese Woche ein neuer Hindutempel eingeweiht. Dafür sind mehrere Rituale geplant, wie der Trägerverein des Tempels mitteilte. Zum Höhepunkt der Tempelweihe am Sonntag soll der rund 17 Meter hohe, farbenprächtige Turm des Tempels mithilfe eines Krans mit Wasser aus der Spree und dem indischen Ganges übergossen werden. Dazu werden unter anderem Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey, Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (beide SPD) und der indische Botschafter Ajit Gupte erwartet.
Die Baukosten von rund 1,1 Millionen Euro wurden aus Spenden finanziert, wie Initiator Vilwanathan Krishnamurthy mitteilte. Die Planungen für das Heiligtum in Berlin-Neukölln am nordöstlichen Rand des Volksparks Hasenheide begannen 2005. Fünf Jahre später begann der Bau. Wegen zahlreicher Baustopps verzögerte sich die Fertigstellung. Der Sri Ganesha Hindu Temple ist nach dem elefantenköpfigen Hindugott Ganesha benannt.
Die Fassade des sogenannten Königsturms zieren mehr als 200 Skulpturen. Dahinter schließt sich die Tempelhalle an. Darin befinden sich der Hauptaltar sowie mehrere Nebenaltäre. Der Tempel steht zu den Öffnungszeiten allen Besucherinnen und Besuchern offen.
Das 5.000 Quadratmeter umfassende Tempelareal hat der Verein nach eigenen Angaben vom Bezirk Neukölln für 85 Jahre gepachtet. In Berlin gibt es für Hindus noch drei weitere Gebetsräume, darunter den Murugan Tempel in Berlin-Britz. In der Hauptstadt sind laut Statistischem Landesamt mehr als 48.000 indische Staatsbürger gemeldet.
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