Rechtsextremer Blockbuster? Elon Musk zeigte Uwe Bolls Rächerfilm

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Rechtsextremer Blockbuster? Elon Musk zeigte Uwe Bolls Rächerfilm

Der neue, verstörend-brutale Film "Citizen Vigilante" des deutschen Regisseurs wurde in Deutschland nicht freigegeben. Musk veröffentlichte ihn für 48 Stunden auf X

Der neue, verstörend-brutale Film "Citizen Vigilante" des deutschen Regisseurs wurde in Deutschland nicht freigegeben. Musk veröffentlichte ihn für 48 Stunden auf X

In dieser Causa gehe es um beschnittene Freiheitsrechte. Genauer: Die Kunst- und Meinungsfreiheit eines Filmemachers werde seitens eines woken Regelwerks aufs Übelste eingeschränkt. So zumindest scheint der deutsche Filmemacher Uwe Boll auf die Vorkommnisse der letzten Woche zu blicken, die ihn durch einen größenwahnsinnigen Schachzug in die Schlagzeilen vieler Medien katapultierten – und seinen neuen Film ins Scheinwerferlicht der Social-Media-Öffentlichkeit. Worum geht es?

Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante lief am 19. Juni an und wurde in den USA und in Kanada sowie auf digitalen Vertriebswegen gezeigt. In Deutschland hingegen erhielt er keine Freigabe (nicht einmal für über 18 Jahre) und darf laut der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) nicht gezeigt oder beworben werden. Unter dem Label "KK" ist es nicht erlaubt, dass Citizen Vigilante irgendwo läuft, wo ihn Kinder oder Jugendliche sehen könnten. Eine offizielle Erklärung gibt es dazu nicht.

Aus einer offensichtlichen Kränkung über diese als Zensur inszenierte Entscheidung wandte sich Boll auf der Plattform X öffentlich an niemand Geringeren als US-Billionär Elon Musk. Dieser befand den Film offensichtlich für sehenswert und stellte ihn als Stream tatsächlich für 48 Stunden online. 20 Millionen Mal wurde er dort angeklickt, sodass er sogar auf Platz zwei der amerikanischen Apple-TV-Charts kletterte.

In einem Statement auf X legte Boll dies gleich mit der Annahme aus, dass die Menschen Lust auf ein anderes Kino "als bei den Oscars oder in Cannes" hätten. Es würde an den "Algorithmen und den woken LGBTQ- und Diversity-Klauseln" liegen, dass es schon lange keine guten Filme mehr gebe. Nun aber gebe es die Chance, mit diesem Filmsystem aufzuräumen, so Boll. Das will er tun, genauso wie Donald Trump es mit dem politischen System getan habe.

Ganz offensichtlich fügt sich Bolls neuer Film ausgezeichnet in seine bisherige Filmhistorie. Wie der Kulturjournalist Jens Balzer in der Zeit schreibt, sei Citizen Vigilante "rundum zynisch, haltungslos, xenophob und sinnlos brutal, also gerade so, wie man es von Uwe Boll kennt". Die SZ kommentiert: "So sieht also ein rechtsextremer Blockbuster aus." Denn darin werden Vergewaltigungs- und Tötungsszenen in brutalster Drastik gezeigt.

Bisher hat der 61-jährige Regisseur über 50 Filme gedreht, darunter auch einige Computerspiel-Adaptionen. In der dreiteiligen Bloodrayne-Serie trat

📌 Kaynak

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