J.K. Rowling: Königin Camilla trifft sich mit »Harry-Potter«-Autorin – und erntet Protest
Eigentlich wollten sie über Bücher sprechen. Die britische Königsgattin Camilla hat in Schottland »Harry Potter«-Autorin J.K. Rowling getroffen. Doch weil diese hochumstritten ist, gibt es nun heftige Kritik.
Autorin Rowling, Königin Camilla: Nur eine Feier des Lesens?
Alljährlich hält sich der britische Monarch im Sommer in Schottland auf, zur Feier »schottischer Kultur, Errungenschaften und Gemeinschaft«. Die sogenannte Holyrood Week (nach der royalen Residenz in Edinburgh) fällt in der Regel auf die Zeit von Ende Juni bis Anfang Juli. Damit überschneidet sie sich knapp mit dem Pride Month, bei dem im Juni queere Communities sich selbst feiern und um Sichtbarkeit kämpfen. Diese Koinzidenz wird in diesem Jahr zum Thema.
Der Grund dafür ist ein Termin, den die Gattin von König Charles im Holyroodhouse-Palast hatte: Königin Camilla traf die Schriftstellerin J.K. Rowling. In einem Statement, das am Dienstag auf dem Instagram-Account der Royal Family veröffentlicht wurde, hob man auf die gemeinsame Leidenschaft für Bücher ab. Die beiden Frauen setzten sich dafür ein, dass Kinder zum Vergnügen lesen sollten.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Zu diesem Zwecke, so besprachen es die »Harry Potter«-Autorin und die Königin, sei es wichtig, jungen Menschen den Zugang zu Büchern zu sichern. Denn Lesen spiele eine vitale Rolle darin, künftigen Generationen Türen zu öffnen. So weit, so gewöhnlich im Inhalt.
Doch J.K. Rowling wird von vielen schon lange nicht mehr als gewöhnliche Kinderbuchautorin gesehen. Seit Jahren gilt sie als Symbolfigur für transfeindliche Äußerungen, begründet mit dem angeblichen Schutz biologischer Frauen. Rowling bestreitet den Vorwurf der Transfeindlichkeit, dennoch distanzierten sich zahlreiche prominente Personen von ihr, darunter Stars der »Harry Potter«-Verfilmungen wie Emma Watson und Daniel Radcliffe.
Unter dem Post der königlichen Familie gab es deshalb zahlreiche Kommentare mit Transflaggen und ohne, in denen Enttäuschung über das Treffen geäußert wurde. »Im Pride Month, das ist ein Statement«, schrieb eine Nutzerin und suggerierte damit, dass sich Camilla durch das Treffen mit Rowling auch gesellschaftspolitisch positioniere. Grundsätzlich hält sich das Königshaus in solchen Fragen zurück.
📌 Kaynak
Bu haber XML kaynağından derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.
Orijinal haberi oku →