Kryptowährung: Bitcoin fällt auf tiefsten Stand seit 21 Monaten

💰 Ekonomi 📰 Germany 🕐 3 saat önce
Kryptowährung: Bitcoin fällt auf tiefsten Stand seit 21 Monaten

Nach Wochen der Stabilität sinkt der Bitcoin auf ein 21-Monats-Tief. Gründe könnten die steigenden Energiepreise und Sorgen vor höheren Leitzinsen sein.

Der Bitcoin erreichte seinen niedrigsten Stand seit Mitte September 2024, als er auf Bitstamp auf 57.735 US-Dollar fiel. Zuletzt lag der Kurs bei 58.600 Dollar, innerhalb einer Spanne von 58.000 bis knapp 61.000 Dollar. Mögliche Einflussfaktoren sind die Schwankungen und drohende Inflation durch hohe Energiepreise im Irankrieg sowie potenzielle Zinserhöhungen der US-Notenbank. Der neue Notenbankchef Kevin Warsh betonte die Preisstabilität, was Spekulationen über Zinserhöhungen anheizte. Geopolitische Risiken, vorsichtigere Anleger und Konkurrenz durch KI-getriebene Technologiewerte könnten den Kurs weiter beeinflussen und zu einem Ausverkauf führen.

Der Bitcoin ist auf seinen niedrigsten Stand seit Mitte September 2024 gefallen. Die älteste und bekannteste Kryptowährung fiel im frühen Handel auf der Plattform Bitstamp bis auf 57.735 US-Dollar.

Zuletzt wurde der Bitcoin bei gut 58.600 Dollar gehandelt. Damit lag er innerhalb der seit knapp einer Woche geltenden Spanne zwischen 58.000 und knapp 61.000 Dollar. Anfang Juni wurde die Kryptowährung noch deutlich über 70.000 Dollar gehandelt.

Der Kurs des Bitcoins wird womöglich von den Schwankungen und einer drohenden Inflation durch die zwischenzeitlich hohen Energiepreise im Zuge des Irankriegs beeinflusst. Sollte die US-Notenbank mit höheren Leitzinsen gegensteuern, wäre dies nachteilig für Investoren, die in risikobehafteten Anlagen wie Kryptowährungen engagiert sind, weil diese keine Zinsen abwerfen.

Der neue US-Notenbankchef, Kevin Warsh, hatte bei seinem ersten Auftritt als Vorsitzender der Notenbank erst jüngst die Bedeutung der Preisstabilität besonders hervorgehoben. An den Finanzmärkten wurde dies als Hinweis für eine mögliche Zinserhöhung im weiteren Verlauf des Jahres gedeutet.

Auch geopolitische Risiken und eine insgesamt vorsichtigere Risikobereitschaft der Anleger könnten laut einem Marktexperten den Kurs beeinflussen. Zudem konkurriert die Kryptowährung verstärkt mit KI-getriebenen Technologiewerten um neues Kapital. Sollte sich der Abwärtstrend fortsetzen, könnte dies erneut einen Ausverkauf auslösen.

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