Mathias Döpfner: Ärger um angebliche AfD-Ansage von ihm an Friedrich Merz

📌 Diğer 📰 Germany 🕐 2 saat önce
Mathias Döpfner: Ärger um angebliche AfD-Ansage von ihm an Friedrich Merz

Der Chef des Springer-Verlags versuchte schon in der Vergangenheit, die Politik in seinem Sinne zu beeinflussen. Nun soll Mathias Döpfner es erneut probiert haben – an höchster Stelle. Springer spricht von »absurden« Vorwürfen.

Hat Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner in einem hitzigen Vieraugengespräch versucht, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu einer Zusammenarbeit mit der AfD zu drängen? Das legen zumindest Aussagen in einem neuen Podcast nahe. Springer bezeichnet diese jedoch als »glatte Lüge«. Das, was im Politik-Podcast »Wenn Sie wüssten...« des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) geäußert wurde, sei »absurd«, heißt es in einem Post des Medienhauses auf X.

In der Folge, um die es nun so viel Wirbel gibt, sprechen der Dokumentarfilmer Stephan Lamby und RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck miteinander. Sie haben eigenen Angaben zufolge gemeinsam mit Kristina Dunz, Vizechefin des RND in Berlin, zu dem angeblichen Treffen Döpfners mit Merz recherchiert. Ob es dieses überhaupt gegeben hat, dazu wollte die Bundesregierung nichts sagen. Man gebe über nicht öffentliche Termine des Kanzlers grundsätzlich keine Auskunft – »unabhängig davon, ob sie stattgefunden haben oder nicht«, hieß es in einer Antwort an die Journalistinnen und den Journalisten.

Laut dem Beitrag kam Döpfner Anfang des Jahres zu einem Vieraugengespräch ins Kanzleramt. Dabei soll es bei der Frage des Umgangs mit der AfD zu einem schweren Zerwürfnis zwischen Döpfner und Merz gekommen sein. Die Journalisten berufen sich bei ihrer Darstellung auf »gut informierte Personen«, die anschließend von dem Treffen erfahren hätten, und auf weitere Indizien.

Nach diesen Informationen soll Döpfner den Kanzler aufgesucht haben, um diesen dazu zu bringen, sich für eine Zusammenarbeit mit der AfD zu öffnen. Merz habe jedoch bekräftigt, das werde nicht passieren. »Nur über meine Leiche«, soll der Kanzler der Darstellung nach gesagt haben. Als Döpfner nicht locker gelassen habe, sei das Treffen eskaliert. Merz sei der Geduldsfaden gerissen, er habe schließlich erklärt, hiermit sei das Gespräch beendet. Döpfner soll daraufhin im Hinausgehen gesagt haben: »Das werden Sie noch bereuen.«

Döpfner, Merz und Christian Lindner (FDP), damals Bundesfinanzminister, bei der Verleihung des Mittelstandspreises 2023

Das Medienhaus Springer, zu dem unter anderem die »Bild«-Zeitung gehört, wies die Darstellung scharf zurück. »Die Unterstellung, Mathias Döpfner hätte den Kanzler zu einer Zusammenarbeit mit der AfD gedrängt, ist eine glatte Lüge. Sowohl der Verlauf als auch der Inhalt des Gespräches sind frei erfunden«, heißt es auf X.

Im Übrigen sei es bemerkenswert, dass bereits im November 2025 eine Nachricht in Berliner Journalistenkreisen in Umlauf gebracht worden sei, die nahezu wortgleich Verlauf und Inhalt des Gespräches wiedergebe, das

📌 Kaynak

Bu haber XML kaynağından derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.

Orijinal haberi oku →
📱
News AI World — Mobil uygulama
Bu haberleri 45 dilde, anlık çeviriyle cebinde. Erken erişim için Gmail adresini bırak.
← Tüm haberlere dön