El Niño erwartet: Was das Phänomen für die Welt bedeutet

💰 Ekonomi 📰 Spiegel 🕐 2 gün önce
El Niño erwartet: Was das Phänomen für die Welt bedeutet

Das Phänomen El Niño könnte 2027 zum heißesten Jahr der Geschichte machen. Was das für das Wetter in Europa und die Preise im Supermarkt bedeutet – und worüber Experten noch rätseln.

Ausgetrockneter Bewässerungskanal auf den Philippinen: »El-Niño-Bedingungen gießen Öl in das Feuer der globalen Erwärmung«

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Es zeichnet sich seit Monaten ab, jetzt ist es praktisch Gewissheit: Die ungewöhnlich hohen Meerestemperaturen im tropischen Pazifik kündigen das regelmäßig wiederkehrende Phänomen El Niño an. Es sorgt dafür, dass sich dort die oberste Wasserschicht im Ozean erwärmt.

Die Oberflächentemperatur an der Pazifikküste Südamerikas sei zwischen Ende April und Mitte Mai auf das Niveau wie in El-Niño-Jahren gestiegen, erklärte die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf. Zusätzlich komme ungewöhnlich warmes Wasser aus tieferen Lagen hinzu, dessen Temperatur teils sechs Grad über dem langjährigen Durchschnitt liege. Durch El Niño könnte sich der ganze Planet über viele komplexe Wechselwirkungen zusätzlich aufheizen.

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Mit dem Phänomen einher geht die Sorge vor mehr Extremwetter mit Dürren, Überschwemmungen und einer womöglich rekordbrechenden globalen Durchschnittstemperatur. »El-Niño-Bedingungen gießen Öl in das Feuer der globalen Erwärmung«, sagte Uno-Generalsekretär António Guterres in einer Videobotschaft. »Die Folgen werden noch heftiger und sich noch weiter ausbreiten.«

Die Wahrscheinlichkeit eines El-Niño-Beginns zwischen Juni und August liegt bei 80 Prozent und für eine Dauer bis mindestens November bei rund 90 Prozent. »Wir müssen uns auf ein möglicherweise starkes El-Niño-Ereignis vorbereiten, das Dürren und Starkregen verschärfen und das Risiko von Hitzewellen sowohl an Land als auch im Ozean erhöhen wird«, sagte WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo.

Zuletzt zeigte sich das alle zwei bis sieben Jahre natürlich auftretende Phänomen 2023/24. Das war einer der fünf stärksten El Niños seit Beginn der Aufzeichnungen 1950. Er trug dazu bei, dass 2024 das bisher heißeste Jahr seit der Industrialisierung (1850–1900) war, gemessen an der globalen Durchschnittstemperatur.

Wie stark die Auswirkungen sein werden, ist schwer zu sagen. In Teilen der Forschungsgemeinschaft wird über einen Super-El-Niño spekuliert, ein besonders starkes Ereignis. Mehr dazu lesen Sie hier. Die Chancen für einen neuen Super-El-Niño stehen 50 zu 50, sagt Klimaforscher Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. »Es kann sein, kann aber auch nicht sein.«

Eher wenige, sagt Daniela Domeisen von der ETH Zürich. »Das erkl

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