Lage im Libanon: Auch die begrenzte Waffenruhe ist brüchig

📌 Diğer 📰 Tagesschau 🕐 2 gün önce
Lage im Libanon: Auch die begrenzte Waffenruhe ist brüchig

Nach dem von US-Präsident Trump angekündigten Stopp der Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah ist vieles unklar. Der Libanon sprach von einer begrenzten Waffenruhe. Doch auch die erweist sich als brüchig.[ mehr ]

Nach dem von US-Präsident Trump angekündigten Stopp der Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah ist vieles unklar. Der Libanon sprach von einer begrenzten Waffenruhe. Doch auch die erweist sich als brüchig.

Der Libanon hat eine begrenzte Waffenruhe zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel verkündet. Damit wäre eine zentrale Forderung der iranischen Regierung für ein Abkommen mit den USA erfüllt. Die Vereinbarung für eine Waffenruhe bedeute jedoch kein vollständiges Ende der Kämpfe, teilte die libanesische Botschaft in Washington einschränkend mit.

Demnach soll Israel Angriffe auf die Hauptstadt Beirut und deren von der Hisbollah kontrollierte Vororte unterlassen. Im Gegenzug wolle die von Iran unterstützte Miliz ihre Angriffe auf Israel einstellen. Bereits am Montag erklärte US-Präsident Donald Trump, die Hisbollah habe über Vermittler zugesagt, Israel nicht mehr anzugreifen. Zudem habe der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu zugestimmt, Truppen abzuziehen, die einen Angriff auf Beirut vorbereiteten.

Netanjahu betonte nach Trumps Ankündigung jedoch, dass Israel seine Militäreinsätze im Südlibanon fortsetzen werde. Dort rücken israelische Bodentruppen in Richtung des Saharani-Flusses vor und dringen so tief in das Land ein wie seit 25 Jahren nicht mehr.

Nur wenige Stunde später zeigte sich, wie brüchig die begrenzte Waffenruhe ist: Nach Angaben der israelischen Armee wurde Israel vom Libanon aus erneut beschossen. Am Morgen seien zwei auf den Norden Israels gerichtete Geschosse abgefangen worden, erklärten die Streitkräfte. Libanesische Medien hatten kurz zuvor von neuen israelischen Angriffen im Südlibanon berichtet. Die pro-iranische Hisbollah-Miliz erklärte ihrerseits, sie habe am späten Montagabend im Südlibanon israelische Soldaten angegriffen.

Netanjahu drohte erneut mit Angriffen auf die libanesische Hauptstadt Beirut, falls die Hisbollah ihre Angriffe auf Israel fortführen sollte. Zudem werde die israelische Armee "ihre Einsätze im Südlibanon wie geplant fortsetzen". Laut einem Bericht des US-Nachrichtenportals Axios warf Trump dem israelischen Regierungschef in dem Telefonat vor, mit seinem Kurs im Libanon die Verhandlungen über eine Beendigung des Iran-Kriegs zu gefährden. Der US-Präsident habe Netanjahu als "verrückt" bezeichnet.

Auch die Hisbollah hat offenbar einer Einstellung der Kämpfe zugestimmt. mehr

Ein Abgeordneter der von Iran unterstützten Hisbollah-Miliz erklärte, die Miliz befürworte eine vollständige Waffenruhe im gesamten Libanon als Voraussetzung für einen Abzug der israelischen Truppen. Ob die Gruppe ihre Ang

📌 Kaynak

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