Reform UK: Farage gibt wegen Spendenskandal Parlamentssitz auf – und tritt neu an
Nigel Farage stand zuletzt wegen Spendenskandalen unter Druck. Der britische Rechtspopulist bestreitet Fehlverhalten und strebt eine Wiederwahl in seinem Wahlkreis an.
Nigel Farage gibt aufgrund von Korruptionsvorwürfen seinen Parlamentssitz auf, will sich aber in einer Neuwahl erneut bewerben. Die Vorwürfe wegen verheimlichter Spenden weist er zurück und sieht sich als Opfer von unfairer Medienberichterstattung. Trotz Skandalen führt seine Partei Reform UK in Umfragen und Farage gilt als aussichtsreicher Anwärter auf den Posten des Regierungschefs. Die Untersuchungen gegen ihn wegen angenommener Spenden sind noch nicht abgeschlossen, könnten aber bei einer Rückkehr ins Parlament wieder aufgenommen werden. Farage verteidigt die Annahme der Spenden und sieht sich als Opfer von Anfeindungen und Bedrohungen durch Medien und Gegner.
Der britische Rechtspopulist und Chef der Partei Reform UK, Nigel Farage, gibt aufgrund von Korruptionsvorwürfen seinen Parlamentssitz auf. Für diesen wolle er sich jedoch in einer dann vorzunehmenden Neuwahl in seinem Wahlkreis Clacton erneut bewerben, kündigte Farage in einer Videoansprache an. Die Vorwürfe gegen ihn, er habe Spenden verheimlicht und damit Parlamentsregeln gebrochen, wies der Politiker von sich: »Ich habe nichts falsch gemacht. Ich habe auf keinerlei Weise das Gesetz gebrochen«, sagte Farage. »Geld zu verdienen, ist kein Verbrechen.«
Farages rechtspopulistische Partei Reform UK führt seit Monaten in Umfragen vor der regierenden Labour-Partei und den oppositionellen Konservativen – beispiellos in der britischen Parlamentsgeschichte. Der Erfolg der migrations- und EU-feindlichen Partei wird vor allem Farage persönlich zugeschrieben. Der Abgeordnete gilt daher als aussichtsreicher Anwärter auf den Posten des Regierungschefs nach der nächsten Parlamentswahl.
Zuletzt geriet Farage jedoch wegen eines Spendenskandals unter Druck. Grund dafür ist eine Spende in Höhe von fünf Millionen Pfund (knapp 5,9 Millionen Euro), die er im April 2024 von einem Krypto-Investor angenommen, aber nicht deklariert hatte. Ein Parlamentsgremium initiierte deswegen im Mai eine Untersuchung gegen Farage. Britische Abgeordnete müssen Geschenke und geldwerte Vorteile aus einem Zeitraum von einem Jahr bis zu ihrer Wahl angeben, sofern diese mit ihrer politischen Tätigkeit in Verbindung gebracht werden können.
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Wie die Sunday Times zuletzt berichtete, soll zudem ein anderer, in den USA wegen Betrugs verurteilter Krypto-Unternehmer vor Farages Einzug ins Parlament für dessen Sicherheit und Mitarbeiter gezahlt haben. Zudem soll Farage in dessen Villa in der Nähe des Buckingham-Palasts übernachtet haben. Anlässlich dieser Vorwürfe prü
📌 Kaynak
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