Paketbomben in Monaco: Wegen Anschlags gesuchte Ukrainerin laut Polizei tot gefunden
Die eine wegen eines Anschlags in Monaco gesuchte Ukrainerin Anastasija Beresowska ist in der Ukraine tot aufgefunden worden. Die Polizei nahm zwei Verdächtige fest.
Eine international gesuchte Ukrainerin, die wegen eines Paketbomben-Anschlags in Monaco gesucht wurde, wurde tot aufgefunden. Die 39-jährige Anastasija Beresowska wies Schusswunden am Kopf auf, und in der Nähe der Leiche wurden Patronenhülsen entdeckt. Zwei Verdächtige, darunter ein ehemaliges Mitglied der Sicherheitskräfte und ein Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR, wurden festgenommen. Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei unterirdische Räumlichkeiten, die einer Folterkammer ähnelten. Beresowska war in Verbindung mit einem Anschlag gesucht worden, bei dem ein ukrainischstämmiger Unternehmer, seine Partnerin und ihr 13-jähriger Sohn verletzt wurden.
Eine wegen eines Paketbomben-Anschlags in Monaco international gesuchte Ukrainerin ist nach Angaben der Polizei in der Ukraine tot aufgefunden worden. Die Leiche der 39-jährigen Anastasija Beresowska habe Schusswunden am Kopf aufgewiesen, teilte die ukrainische Polizei mit. Nahe dem Leichnam seien Patronenhülsen gefunden worden. Beresowska, die einen Wohnsitz in Hessen hatte, stand auf der Fahndungsliste der internationalen Polizeiorganisation Interpol.
Eigenen Angaben zufolge nahm die Polizei wegen eines mutmaßlichen Tötungsdeliktes zwei Verdächtige fest. Es handele sich um ein ehemaliges Mitglied der Sicherheitskräfte und einen Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR. Bei einer Hausdurchsuchung bei dem früheren Mitglied der Sicherheitskräfte seien zudem unterirdische Räumlichkeiten gefunden worden, die »einer Folterkammer ähnelten«.
Beresowska wurde wegen eines Anschlags gesucht, bei dem Ende Juni im Fürstentum Monaco nach Informationen aus Ermittlerkreisen der ukrainischstämmige Unternehmer und Multimillionär Wadym Jermolajew, seine Partnerin und der 13-jährige Sohn des Paars verletzt worden waren.
Interpol fahndete wegen versuchter Tötung und einer Sprengstofftat nach der Frau. Dabei durchsuchten die Beamten auch eine von ihr angemietete Wohnung im Main-Taunus-Kreis in Deutschland. Den Angaben zufolge reiste die Frau am vergangenen Mittwoch in die Ukraine ein. Anschließend habe sie Kontakt zu Familienmitgliedern und den Tatverdächtigen gehabt. Diese hätten Geld auf ihr Konto und in Kryptogeldbörsen überwiesen.
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