Deutscher Fußball-Bund: Rudi Völler macht nach WM-Aus als DFB-Sportdirektor weiter

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Deutscher Fußball-Bund: Rudi Völler macht nach WM-Aus als DFB-Sportdirektor weiter

Auch neben einem möglichen Bundestrainer Jürgen Klopp bleibt Rudi Völler dem DFB erhalten. Den zurückgetretenen Julian Nagelsmann würdigte er als »Glücksfall«.

Rudi Völler bleibt bis zur Fußball-Europameisterschaft 2028 Sportdirektor des DFB, auch neben einem möglichen Bundestrainer Jürgen Klopp. In einem Interview betonte Völler, dass ihm die Position am Herzen liege und er gerne weiterhin auf seine Art helfen werde. Klopp habe bereits Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert, jedoch müssten noch einige Hürden überwunden werden. Die genauen Modalitäten der Zusammenarbeit zwischen Völler und Klopp sind noch nicht finalisiert, aber es scheint, als ob eine erfolgreiche Kooperation möglich sei. Die Entwicklungen rund um diese Personalie werden weiterhin aktualisiert.

Rudi Völler bleibt bis zur Fußball-Europameisterschaft 2028 Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) – auch neben einem möglichen Bundestrainer Jürgen Klopp. »Es wäre für mich kein Problem gewesen, dem ein Ende zu setzen. Aber dafür hängt mir das alles hier zu sehr am Herzen«, sagte Völler in einem gemeinsamen Interview von FAZ, SZ, Bild, ARD, kicker, der Funke Mediengruppe und der Frankfurter Rundschau. »Ich mache das gerne und werde weiter helfen, auf meine Art.«

Klopp habe sich bereits bei ihm gemeldet, sagte Völler weiter. In einem längeren Telefonat habe sich »schnell herauskristallisiert, dass das am Ende auch funktionieren kann und wird«. Er werde »eng mit dem Bundestrainer zusammenarbeiten«, sagte Völler, aber »es ist halt noch nicht durch«, Klopp und der Verband müssten noch Hürden überwinden. Doch Klopp habe es »seit vielen Jahren verdient, diesen Job zu bekommen«, sagte der DFB-Sportchef. »Die Erfolge sprechen für ihn.« Man wolle nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen.

Völler berichtete auch von einem Anruf von Oliver Mintzlaff, dem Geschäftsführer bei Red Bull. Auch dieser habe ihn zum Weitermachen ermuntert, eine Zusammenarbeit mit Klopp werde »super«, sagte Mintzlaff ihm zufolge. Der Red-Bull-Geschäftsführer spielt eine Schlüsselrolle bei der möglichen Verpflichtung von Klopp durch den DFB, weil dieser vertraglich noch bis 2029 an Red Bull gebunden ist.

Völler ging auch auf den Rücktritt Julian Nagelsmanns als Bundestrainer ein. Er selbst habe sich nach dem WM-Debakel und Nagelsmanns Rücktritt »hinterfragt«, sagte der gebürtige Hanauer. Alle Verantwortlichen – von DFB-Präsident Bernd Neuendorf über dessen Vize Hans-Joachim Watzke bis hin zu vielen Klub-Vertretern – hätten ihm aber gesagt, »dass sie wollen, dass ich das unbedingt weitermache. Ich kann schlecht nein sagen und mache es auch gerne.«

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