Krieg im Iran: US-Militär fliegt neue Angriffe, Iran spricht von Bruch des Abkommens
Die USA begründen die Angriffe trotz der Waffenruhe mit mutmaßlichem iranischen Beschuss auf Tanker in der Straße von Hormus. Der Iran meldet Einschläge im Süden.
Die USA fliegen trotz Waffenruhe erneut Angriffe gegen den Iran, der wiederum Tanker in der Straße von Hormus attackiert haben soll. Explosionen im Süden des Landes sorgen für Unruhe, während die USA Luftverteidigungssysteme und Raketenlager ins Visier nehmen. Die Eskalation gefährdet das Rahmenabkommen und treibt die Ölpreise in die Höhe. Trump droht weiter, während Verhandlungen stocken und die Region einer erneuten militärischen Eskalation entgegensieht.
Entgegen der geltenden Waffenruhe haben die USA erneut Angriffe gegen den Iran geflogen. Als Grund nannte das US-Militär mutmaßliche Angriffe des Iran auf Tanker in der Straße von Hormus. Das Vorgehen der iranischen Führung sei »gefährlich« und »ein klarer Bruch der Waffenruhe«, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Kurz zuvor hatten die USA als Reaktion bereits ihre Ölsanktionen gegen den das Land wieder in Kraft gesetzt.
Iranische Medien berichteten über mehrere Explosionen im Süden des Landes. Diese seien unter anderem in den Hafenstädten Sirik und Bandar Abbas sowie auf der Insel Keschm zu hören gewesen. Berichte über Tote oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen US-Beamten berichtete, sollen die Angriffe unter anderem Luftverteidigungssystemen und Raketenlagern gegolten haben.
Sowohl die Sanktionen, als auch die Angriffe stellten einen »schwerwiegenden Verstoß« gegen das zwischen den Kriegsparteien in Islamabad geschlossene Rahmenabkommen dar, teilte der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi mit. Der Iran werde entsprechend reagieren und warnte die USA vor den »Folgen des Vertragsbruchs«, hieß es weiter.
Trotz der Waffenruhe im Irankrieg waren in den vergangenen Tagen im Bereich der Straße von Hormus laut der britischen Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) drei Tanker kurz hintereinander angegriffen worden. Saudi-Arabien machte den Iran für einen Schaden an einem Schiff in der Meerenge verantwortlich, das katarische Außenministerium warf dem Iran einen Angriff auf einen Flüssiggastanker und die Bedrohung der globalen Energieversorgung vor.
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Der Iran wies den katarischen Vorwurf zwar als »inakzeptabel« zurück, äußerte sich darüber hinaus aber nicht zu den mutmaßlichen Angriffen. Die iranische Führung hatte in den vergangenen Tagen allerdings wiederholt mitgeteilt, nur die von ihr vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Das iranische Staatsfernsehen berichtete Medienberichten zufolge,
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