Fußballweltmeisterschaft 2026: Schweiz erreicht erstmals nach 72 Jahren das WM-Viertelfinale
Im Elfmeterschießen entscheidet die Schweiz das Spiel gegen Kolumbien für sich. Damit steht das Land erstmals seit 1954 in der Runde der Letzten acht. Der Spielbericht
Die Schweiz gewinnt im Elfmeterschießen gegen Kolumbien und zieht ins Viertelfinale ein. Nach einem torlosen Unentschieden in der regulären Spielzeit setzten sich die Schweizer mit 4:3 durch. Trotz intensiver Spielweise beider Teams blieb der Spielfluss auf der Strecke. Die Schweiz vermisste den Jungstar Johan Manzambi, fand aber im Elfmeterschießen den entscheidenden Erfolg. Rubén Vargas wurde zum Matchwinner und sorgte für die historische Qualifikation der Schweiz.
Die Fußballnationalmannschaft der Schweiz hat sich im WM-Achtelfinale im Elfmeterschießen 4:3 (0:0 n.V) gegen Kolumbien durchgesetzt. Nachdem es sowohl nach 90 als auch nach 120 Minuten 0:0 gestanden hatte, entschieden die Schweizer die Partie vom Punkt für sich.
Damit steht die Schweizer Fußballnationalmannschaft erstmals seit 72 Jahren wieder im WM-Viertelfinale und reist nun weiter nach Kansas City zum Duell mit Titelverteidiger Argentinien. (Sonntag, 3 Uhr MESZ). Für Kolumbien bleibt dagegen das Erreichen des Viertelfinals in Brasilien 2014 der größte WM-Erfolg.
In Vancouver zeigten sich die Schweizer in einem ausgeglichenen Duell völlig unbeeindruckt von der intensiven Spielweise der Kolumbianer, die sich nach einer starken Vorrunde zu einem Geheimfavoriten aufgeschwungen hatten. Beide Mannschaften gingen von Beginn an mit vollem Einsatz zu Werke und schreckten vor keinem Zweikampf zurück. Das hieß aber auch: Spielfluss kam nicht zustande, stattdessen prägten viele Unterbrechungen die Partie.
Bei der Schweiz machte sich Johan Manzambis Fehlen deutlich bemerkbar. Zwar kamen Fabian Rieder (30.) und Dan Ndoye (32.) aus jeweils halblinker Position zu guten Abschlüssen, für die Unberechenbarkeit des Jungstars fand die Mannschaft aber schlicht keinen Ersatz.
Entsprechend reagierte Yakin zur Halbzeit und nahm den glücklosen Ardon Jashari aus dem Spiel. Der eingewechselte Djibril Sow verfehlte das Tor kurz nach dem Wiederbeginn (47.) nur knapp. Auch Rieder fehlte bei einem Freistoß (53.) nicht viel. Es blieb zu wenig, um eine Verlängerung zu vermeiden. Dort hatte Torwart Gregor Kobel Glück, als Jhon Lucumí die Latte traf (99.) und Jaminton Campaz knapp verzog (115.). Auf der Gegenseite scheiterte der eingewechselte Zeki Amdouni an Torhüter Camilo Vargas (104.).
So ging das Spiel ins Elfmeterschießen, wo Rubén Vargas den entscheidenden Schuss vom Punkt erzielte. Zuvor hatte Kobel gegen Cucho Hernández pariert.
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»Ich realisiere es noch nicht ganz«, sagte Vargas nach dem Spiel. »Gott sei gedankt für diesen Moment. Ich
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