Forsa-Trendbarometer: FDP in Umfrage erstmals seit Langem bei fünf Prozent
Nach der Wahl von Wolfgang Kubicki zum Parteichef legt die FDP in einer Umfrage zu. Die AfD behauptet darin Platz eins, die Union fällt weiter zurück.
Die FDP erreicht in einer aktuellen Umfrage erstmals seit Langem wieder fünf Prozent, während die Unionsparteien einen Punkt verlieren. Die AfD bleibt mit 27 Prozent stärkste Kraft. Die schwarz-rote Koalition ist weit von einer Mehrheit entfernt. Die Zufriedenheit mit Kanzler Merz ist auf einem Tiefpunkt, ebenso das Vertrauen in die Regierungsparteien. Verteidigungsminister Pistorius führt das Ranking der Politiker an, während Unions-Fraktionschef Spahn auf dem letzten Platz landet.
Die FDP hat in der ersten nach der Wahl von Wolfgang Kubicki zum neuen Parteichef veröffentlichten Umfrage erstmals seit Langem wieder fünf Prozent erreicht. Forsa sieht die Liberalen im Trendbarometer für RTL und ntv erstmals seit Februar 2025 wieder im Parlament, würde am Sonntag ein neuer Bundestag gewählt. Dagegen rutschen die Unionsparteien gegenüber der Vorwoche um einen Punkt ab, auf nun 21 Prozent. Die AfD bleibt mit 27 Prozent stärkste Kraft.
Befragt wurden insgesamt 2.502 Wahlberechtigte, und zwar zwischen dem 26. Mai und 1. Juni – also sowohl vor als auch nach dem FDP-Bundesparteitag, auf dem die Liberalen Kubicki zum neuen Vorsitzenden wählten. Dieser schrieb auf X zu der Umfrage dennoch von einem »FDP-Effekt«.
📌 Kaynak
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