Olympische Winterspiele: Starke Kritik nach Olympia-Aus der Nordischen Kombination
Nathalie Armbruster spricht nach der Streichung der Nordischen Kombination vom Verrat der olympischen Werte. Lukas Klapfer warf seine Medaillen in den Müll.
Das Ende der Nordischen Kombination bei den Olympischen Winterspielen sorgt für harte Kritik aus der Sportszene. Die frühere Gesamtweltcup-Siegerin Nathalie Armbruster erhebt schwere Vorwürfe gegen das Internationale Olympische Komitee. Der österreichische Wintersportler Lukas Klapfer wirft demonstrativ seine Olympia-Medaillen in den Müll. Das IOC entscheidet sich, die Sportart aus dem Wettkampfplan für die Spiele 2030 zu streichen. Die Entscheidung wird von Sportlern und Funktionären als niederschmetternd empfunden, während neue Disziplinen wie Freeride und Synchroneiskunstlauf Einzug halten.
Dem Ende der Nordischen Kombination bei den Olympischen Winterspielen folgt harte Kritik aus der Sportszene. Die frühere Gesamtweltcup-Siegerin Nathalie Armbruster erhob schwere Vorwürfe gegen das Internationale Olympische Komitee. Die 20-Jährige kritisierte, »dass das IOC unsere Leistung der vergangenen Jahre, die Geschichte unserer Sportart mit den Füßen tritt und gleichzeitig auch ihre eigenen olympischen und sportlichen Werte verrät«. Armbruster hatte jahrelang für eine Aufnahme der Frauen gekämpft.
Der österreichische Wintersportler Lukas Klapfer warf seine Olympia-Medaillen demonstrativ in den Müll. »Das ist es, was das IOC mit jungen Talenten macht«, sagte er. »Es wirft ihre Träume in den Müll.« Horst Hüttel, Sportdirektor des Deutschen Skiverbands (DSV), bezeichnete die Entscheidung als »niederschmetternd«.
Für den Beschluss des IOC gab es nur zwei Möglichkeiten: die erstmalige Aufnahme der Frauen oder die vollständige Streichung der Disziplin. Das IOC entschied sich dafür, die Sportart, die Skispringen und Langlauf verbindet, aus dem Wettkampfplan für die Spiele 2030 in den französischen Alpen zu streichen. Das Komitee begründete die Entscheidung damit, dass die Nordische Kombination bei den Zuschauerinnen und Zuschauern zu unbeliebt sei. Neu ins Programm kommen 2030 erstmals Freeride (Ski und Snowboard) sowie Synchroneiskunstlauf.
»Man kann das Ausmaß noch gar nicht greifen, das ist so weitreichend. Das raubt die Perspektive. Wir schauen ins Ungewisse«, sagte der im März zurückgetretene FIS-Athletensprecher Rydzek.
Bundestrainer und mehrfacher Goldmedaillengewinner Eric Frenzel zeigte sich ebenfalls erschüttert. »Ich selber hatte den Traum, Olympiasieger zu werden. Ich hatte das Glück, ihn zu erfüllen«, sagte Frenzel. »Das haben jetzt wahrscheinlich sehr, sehr viele Sportler eben nicht. Enorm schade, dass man sie dieser Chance beraubt.«
Seit der Premiere 1924 hatte der Zweikampf aus Skispringen und Langlauf immer zum olympischen Kanon gehört, Georg
📌 Kaynak
Bu haber XML kaynağından derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.
Orijinal haberi oku →