Internationaler Währungsfonds: IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland

💰 Ekonomi 📰 Germany 🕐 2 saat önce
Internationaler Währungsfonds: IWF senkt Wachstumsprognose für Deutschland

Der Internationale Währungsfonds hat seine Prognose zum Wirtschaftswachstum in Deutschland auf 0,7 Prozent nach unten korrigiert. Grund dafür ist der Iran-Krieg.

IWF senkt Wachstumsprognosen für deutsche Wirtschaft infolge des Irankriegs. Prognose für BIP-Anstieg in Deutschland bis 2027 gesenkt, Bundesregierung und Bundesbank ebenfalls pessimistisch. Irankrieg führt zu steigenden Preisen und Unsicherheit bei Rohstoffen. USA verschärfen Sanktionen gegen Iran, Ölmärkte reagieren mit Preisaufschlägen. Trotzdem: Fortschritte bei KI-Modellen unterstützen wirtschaftlichen Aufschwung, weltweite Inflation steigt weiter an.

Infolge des Irankriegs hat der Internationale Währungsfonds (IWF) erneut seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft gesenkt. Bis einschließlich 2027 dürfte sich die Bundesrepublik schwächer entwickeln als gedacht, teilte die Organisation mit. In diesem Jahr rechnet der IWF nur noch mit einem Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,7 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als noch im April prognostiziert.

Für 2027 erwartet der IWF 1,0 Prozent. Das entspricht 0,2 Punkten weniger als in der Prognose vom April. Die Bundesregierung sowie auch ihr Beratungsgremium, die sogenannten Wirtschaftsweisen, rechnen für 2026 mit 0,5 Prozent Wirtschaftswachstum. Auch die Bundesbank erwartet ein Wachstum von kalenderbereinigt 0,5 Prozent. 2025 hatte Deutschland nach zwei Jahren ohne Wachstum ein Plus von 0,2 Prozent verzeichnet.

Der IWF warnte, dass durch eine Fortführung des Irankriegs die Unsicherheit bei den Rohstoffpreisen verstärkt, Lieferketten weiter gefährdet und Preise damit steigen könnten. Die Energiemärkte hätten sich nach der Blockade der Straße von Hormus schneller beruhigt als erwartet, hieß es in dem Bericht. Allerdings lägen die Energiepreise ungefähr 25 Prozent höher als vor dem Krieg. Eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sowie das Rahmenabkommen zwischen den beiden Konfliktparteien hätten die Märkte zuletzt zumindest in Teilen etwas beruhigt. Die Lage in Nahost bleibt jedoch unsicher. Die USA setzten am Dienstag die zuvor gelockerten Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft. Eine vor gut zwei Wochen erteilte Ausnahmegenehmigung werde wieder zurückgenommen, teilte das US-Finanzministerium mit. Die Ölmärkte reagierten umgehend mit Preisaufschlägen.

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Fortschritte und die Einführung von KI-Modellen unterstützten den wirtschaftlichen Aufschwung laut dem IWF-Bericht indes. Länder wie Südkorea und Taiwan, die Hardware für KI exportieren, verzeichnen dadurch deutliche Wachstumssprünge.

Infolge der erhöhten Energiepreise stieg die weltweite Gesamtinflation im Mai den Angaben nach den dritt

#wirtschaft

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