Irankrieg: So bleibt Trump nichts anderes als Krieg
Wenn USA und Iran ihren vermeintlichen Frieden nun wieder aufgeben, wird vor allem eines sichtbar: Das Regime in Teheran ist eine Gefahr, mit der nicht zu verhandeln ist.
Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran spitzt sich zu, während Donald Trump mit einem weiteren Rückschlag konfrontiert ist. Die Frage nach dem entscheidenden Fehler des US-Präsidenten im Irankrieg steht im Raum: War es der Angriff an sich oder das zu frühe Ende des Konflikts? Die ungebrochene Aggressivität des iranischen Regimes und die fehlende Bereitschaft zur Abrüstung deuten auf anhaltende Spannungen hin. Trotz möglicher wirtschaftlicher Opfer könnte eine Strategie der ökonomischen Abschnürung des Irans eine erfolgversprechende Lösung sein, um das Regime in die Knie zu zwingen. Letztendlich steht die Frage im Raum, ob der Verzicht auf einen Entscheidungskampf mit dem Iran langfristig teurer sein könnte als ein konsequentes Vorgehen.
Ob der Krieg zwischen den USA und dem Iran in den kommenden Tagen wirklich ernsthaft wieder aufflammen wird, lässt sich noch nicht sagen. Donald Trump hat nach dem jüngsten Schlagabtausch der beiden Länder erklärt, die Waffenruhe sei in seinen Augen »vorbei«, für die Nacht drohte er neue »harte« Angriffe auf den Iran an. Klar wirkt jedenfalls, dass der US-Präsident mit einem weiteren Rückschlag konfrontiert ist: Erst hat er keinen Sieg über die Islamische Republik erringen können, nun scheint ihm auch der Frieden mit ihr nicht zu gelingen.
📌 Kaynak
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