Alexander Zverev: Ein ganz neues Wimbledongefühl
Alexander Zverev steht erstmals im Wimbledon-Halbfinale, nach einem klaren Sieg über seinen Angstgegner. Der nächste Gegner ist eine Sensation – und Publikumsliebling.
Alexander Zverev sorgt mit einem humorvollen Gag nach seinem Sieg in Wimbledon für gute Laune und Sympathiepunkte. Nachdem er seinen Angstgegner Taylor Fritz besiegte, steht er erstmals im Halbfinale des Turniers. Zverev überzeugte mit starkem Tennis und einer beeindruckenden Leistung auf dem Rasen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten behielt er die Oberhand und zeigte sich in Bestform. Sein Selbstvertrauen, angepasstes Spiel auf Rasen und offensive Spielweise machen ihn zu einem ernstzunehmenden Gegner im Halbfinale.
Auf der inoffiziellen Bestenliste »Lustige Gesprächspartner bei On-Court-Interviews« steht Alexander Zverev schon längere Zeit weit oben.
Er habe sicherlich den Jubel vom Centre Court vernommen, setzte BBC-Reporter Rishi Persad nach Zverevs Sieg also an – und Zverev fiel ihm direkt ins Wort: »Ach, hat Cobolli etwa gewonnen?« Hatte er natürlich nicht. Arthur Fery war’s, der britische Sensationsmann, der nur wenige Minuten vor Zverev das Halbfinale klargemacht hatte. Mit einem glatten Dreisatzerfolg über Flavio Cobolli, den Italiener, gegen den Zverev vor wenigen Wochen seinen French-Open-Titel gewonnen hatte.