Irankrieg: US-Militär greift erneut Ziele im Iran an
Nach der Ankündigung von US-Präsident Trump haben US-Streitkräfte wieder iranische Ziele angegriffen. Es ist das zweite Mal binnen 24 Stunden.
Das US-Militär startet neue Angriffe gegen den Iran, mit Explosionen im Süden des Landes. Die iranische Flugabwehr verteidigt sich gegen »feindliche Ziele« in der Nähe von Bandar Abbas. US-Präsident Trump rechtfertigt die Angriffe als Vergeltung für iranische Attacken auf Schiffe. Die Eskalation folgt auf Angriffe nahe der Straße von Hormus, die die USA dem Iran zuschreiben. Trump beendet die Feuerpause und hält Verhandlungen mit dem Iran für »Zeitverschwendung«.
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe gegen den Iran gestartet. Im Süden des Iran soll es staatlichen Medien zufolge Explosionen gegeben sein. Die iranische Flugabwehr sei gegen »feindliche Ziele« in der Gegend rund um die Küstenstadt Bandar Abbas im Einsatz, hieß es. Das Regionalkommando des US-Militärs im Nahen Osten bestätigte die neuerlichen Angriffe.
Mit den Angriffen solle die Fähigkeit des Iran geschwächt werden, »die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen«, erklärte das zuständige US-Kommando im Onlinedienst X.
US-Präsident Donald Trump schrieb am Abend auf seiner Plattform, die Angriffe auf den Iran seien eine Vergeltungsmaßnahme für iranische Angriffe auf Schiffe. Sollten weitere folgen, würde es »noch viel schlimmer werden«. Zuvor hatte Trump die mit dem Iran vereinbarte Feuerpause drei Wochen nach Abschluss eines Rahmenabkommens für beendet erklärt und die neuen Angriffe angeordnet.
Trump hatte mit Blick auf die geltende Waffenruhe erklärt: »Was mich betrifft, ist sie vorbei«. Es sei »reine Zeitverschwendung«, sich mit der Führung in Teheran »abzugeben«.
Auslöser für die jüngste Eskalation waren Angriffe auf Schiffe nahe der Straße von Hormus, die die USA dem Iran zuschreiben. US-Streitkräfte griffen daraufhin in der Nacht zum Mittwoch nach Militärangaben mehr als 80 iranische Ziele rund um die Straße von Hormus an. Kurz zuvor hatten die USA als Reaktion bereits ihre Ölsanktionen gegen das Land wieder in Kraft gesetzt.
📌 Kaynak
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