Studieren in den USA: Das Ende der Sehnsucht?

📰 Gündem 📰 Germany 🕐 35 dk önce
Studieren in den USA: Das Ende der Sehnsucht?

US-Universitäten waren bei deutschen Studierenden immer beliebt. Doch nun bewerben sich weniger – und die, die noch gehen, löschen ihre Social-Media-Profile.

Die Attraktivität der USA als Studienort nimmt ab, bedingt durch politische Entwicklungen und Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit. Der Academic Freedom Index zeigt einen drastischen Rückgang der Hochschulfreiheit in den USA seit 2020. Finanzielle Unsicherheit und restriktive Einwanderungspolitik schrecken internationale Studierende ab. Trotz exzellenter Qualität der Hochschulen suchen immer mehr Studierende und Forscher Alternativen in anderen Ländern. Die USA verlieren damit an Anziehungskraft als Bildungsstandort, während andere Länder wie Asien verstärkt um internationale Talente werben.

Berkeley, Harvard – zweimal der amerikanische Traum: Janik Ludwig, 26, damals Biologiestudent an der LMU München, besuchte 2025 für einige Monate die kalifornische Elite-Uni. Sein Betreuer eine Koryphäe, das Labor international, die Ressourcen scheinbar unbegrenzt, um alternative Treibstoffe zu erfinden, die irgendwann »Schiffe, Flugzeuge oder sogar Raketen« antreiben sollen. In deutschen Forschungsgruppen sei man »viel stärker eingeschränkt«. Jannik Abt, 25, ging nach Harvard, studierte dort Politikwissenschaften und Theologie mit den Besten der Welt – »nirgendwo sonst«, sagt er, »werden politisch-religiöse Fragen auf einem so hohen Niveau, diskutiert. Für mich ist Harvard der schönste Ort der Welt.«

#war

📌 Kaynak

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