Waldbrand in Andalusien: Mindestens 19 Vermisste nach Waldbrand in Spanien

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Waldbrand in Andalusien: Mindestens 19 Vermisste nach Waldbrand in Spanien

Inmitten der Hitzewelle in Andalusien ist ein schwerer Waldbrand ausgebrochen. Mindestens elf Menschen starben, zahlreiche weitere werden vermisst.

Mehrere Menschen werden nach einem schweren Waldbrand in Südspanien vermisst, darunter mindestens 19 Personen, während elf Todesfälle bestätigt sind. Die Ursache des Feuers könnte eine abgerissene Stromleitung gewesen sein, die in trockene Vegetation fiel. Rund 3.150 Hektar Land sind betroffen, und 400 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. Die Hitze in Südeuropa begünstigt die Ausbreitung von Bränden, die bereits große Flächen Land zerstört haben. In Frankreich und Griechenland wurden ebenfalls schwere Waldbrände gemeldet.

Infolge des schweren Waldbrands in Südspanien werden nach Behördenangaben noch mehrere Menschen vermisst. Es handele sich um mindestens 19 Menschen, deren Aufenthaltsort derzeit unklar sei, sagte Andalusiens Regionalpräsident Juan Manuel Moreno Bonilla im Radiosender Cadena Cope. Behördenangaben zufolge sind derzeit elf Todesfälle bestätigt.

Zuvor war von zwölf Toten die Rede gewesen. Die Leichen wurden bislang nicht identifiziert. Den Angaben zufolge gibt es zudem acht Verletzte, darunter vier Schwerverletzte.

Das Feuer war laut der Regionalregierung am Donnerstagnachmittag in Los Gallardos in der Nähe von Almería ausgebrochen. Bisher sind rund 3.150 Hektar Wald- und Ackerland betroffen. Ursache des Brandes war möglicherweise eine abgerissene Stromleitung, die in ausgetrocknete Vegetation fiel.

Rund 400 Feuerwehrleute und Soldaten waren an dem Einsatz nordöstlich von der Stadt Almería beteiligt. Zahlreiche Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Katastrophenschutzminister Antonio Sanz sprach von einer »beispiellosen Tragödie«.

In mehreren südeuropäischen Ländern kam es zuletzt zu starker Hitze. In Teilen Spaniens gilt seit Tagen die höchste Hitze-Alarmstufe. Trockenheit und die hohen Temperaturen begünstigen den Ausbruch und die schnelle Ausbreitung von Feuern. In Spanien haben großflächige Feuer seit Beginn 2026 bereits mehr als 50.000 Hektar Land zerstört. Das zeigen Daten des Waldbrand-Informationssystems der Europäischen Kommission (Effis).

Auch in Südfrankreich und Nordgriechenland gab es zuletzt schwere Waldbrände. Bei den Waldbränden in Frankreich sind laut Effis zu Monatsbeginn innerhalb von acht Tagen bereits rund 7.800 Hektar Vegetation niedergebrannt. Das entspricht deutlich mehr als im gesamten Juli des Vorjahres.

📌 Kaynak

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