Ebola-Virus: DR Kongo meldet Anstieg der Ebola-Fälle auf 344
Beim Ebola-Ausbruch in Zentralafrika werden immer mehr Fälle nachgewiesen. In der DR Kongo ist die Zahl auf 344 bestätigte Infizierte gestiegen.
Die Zahl der bestätigten Ebolafälle in der Demokratischen Republik Kongo ist auf 344 gestiegen, mit 60 Todesfällen. Die WHO rief aufgrund der schnellen Ausbreitung des Virus einen internationalen Gesundheitsnotstand aus. Ein WM-Testspiel zwischen der DR Kongo und Chile wurde aus "gesundheitlicher Vorsicht" abgesagt. Die USA und Mexiko schränken die Einreise für Personen aus betroffenen Gebieten ein. Kanada hat ein Einreiseverbot für Reisende aus Uganda, der DR Kongo und dem Südsudan verhängt.
Die Zahl der bestätigten Ebolafälle ist in der Demokratischen Republik Kongo gestiegen. Bislang gab es laut den jüngsten Daten der kongolesischen Behörden 344 Infizierte, von denen 60 starben.
Vor knapp drei Wochen war ein Ebola-Ausbruch im Osten der DR Kongo bekannt geworden. Auch in Uganda wurden Fälle gemeldet, im benachbarten Kenia jedoch bisher nicht. Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Virus rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen internationalen Gesundheitsnotstand aus.
Als Sicherheitsmaßnahme wurde zudem ein WM-Testspiel zwischen der DR Kongo und Chile in Spanien abgesagt. Das teilte der Bürgermeister der Austragungsstadt La Linea de la Concepción, Juan Franco, mit. Er begründete die Entscheidung mit »gesundheitlicher Vorsicht«.
Zuvor hatte die US-Regierung der kongolesischen Nationalmannschaft eine Einreise zur WM nach vorheriger Isolation zugesagt. Die WM-Gastgeber USA und Mexiko schränken die Einreise für Menschen ein, die sich in den letzten 21 Tagen in Uganda, der Demokratischen Republik Kongo oder im Südsudan aufgehalten haben. Auch in Kanada gilt ein entsprechendes Einreiseverbot.
📌 Kaynak
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