Alexander Zverev: Noch zwei Spiele, um die Zweifel zu besiegen
Alexander Zverev kann die French Open nicht nur gewinnen, er muss, heißt es. Der Deutsche kennt all die Zweifel, die ihn begleiten. Und übt sich in Souveränität.
Alexander Zverev steht im Halbfinale der French Open, aber die Erwartungen lasten schwer auf ihm. Als Favorit muss er nun beweisen, dass er auch in den entscheidenden Momenten bestehen kann. Trotz seines ungefährdeten Sieges im Viertelfinale bleibt die Frage, ob er den Druck aushalten kann. Mit einer neuen, offensiveren Spielweise versucht Zverev, seine Chancen zu verbessern und die Zweifel an seiner Fähigkeit, große Turniere zu gewinnen, zu zerstreuen. Noch stehen ihm zwei Spiele bevor, um zu beweisen, dass er nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch ein Champion ist.
Als Alexander Zverev an diesem Dienstagnachmittag das Halbfinale der French Open erreicht hat, mit einer schnellen, schnurgeraden Vorhand die Linie entlang, hebt er zwar kurz die Arme. Aber noch bevor sie die Höhe seiner Schultern erreicht haben, bricht er die Bewegung ab. Kein Jubel, keine Erlösung. Dafür ist es zu früh. Zverev hat das Viertelfinale gegen den jungen Spanier Rafael Jódar mit 7:6, 6:1, 6:3 gewonnen. Ein letztlich ungefährdeter Sieg, nach einem wackeligen Beginn. Doch Zverev freut sich nur verhalten.
Denn noch bleiben zwei Spiele, die er gewinnen muss. Noch bleiben zwei Spiele, die er nicht verlieren darf.
📌 Kaynak
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