Jill Biden bedauert, nicht über die Drogensucht ihres Sohnes gesprochen zu haben

📰 Gündem 📰 Spiegel 🕐 1 gün önce
Jill Biden bedauert, nicht über die Drogensucht ihres Sohnes gesprochen zu haben

Die Drogensucht ihres Sohnes Hunter war für die ehemalige First Lady der USA ein schwerer Schlag. »Ich glaube, wir haben es teilweise verdrängt«, sagt Jill Biden heute. Seit ihr Mann an Krebs erkrankte, sieht sie vieles anders.

Jill und Joe Biden: »Es ist solch eine schwere, schwere Sache, damit umzugehen«

Im Gespräch mit Schauspielerin Whoopi Goldberg hat die ehemalige First Lady der USA, Jill Biden, auf ihre familiären Probleme zurückgeblickt. In dem ausführlichen Interview vom Dienstag bedauerte Biden, dass sie während ihrer Zeit im Weißen Haus die Drogenabhängigkeit ihres Sohnes Hunter nicht öfter thematisiert habe.

»Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber Hunter war drogenabhängig«, sagte sie. »Es tut mir leid, dass ich nicht etwas mehr darüber gesprochen habe.«

Biden war zu Gast in der Sendung »The View«, wo sie ihre Memoiren »View from the East Wing« über ihre Zeit im Weißen Haus bewarb.

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Darin schreibt sie, dass Sucht kein Thema gewesen sei, über das sie und ihr Mann, der ehemalige US-Präsident Joe Biden, gesprochen hätten. »Ich glaube, wir haben es teilweise verdrängt«, räumte sie nun ein. Sie habe damit gehadert, dass jemand, der eine Familie habe, die ihn liebe, eine gute Ausbildung und eine lukrative Karriere, zu Drogen greifen könne.

Hunters Abstieg in die Sucht sei »eine wirklich schwere Zeit für unsere Familie gewesen«, fuhr sie fort. Ihr Sohn habe mit dem Alkohol- und Drogenmissbrauch begonnen, nachdem sein Bruder Beau Biden 2015 an einem Hirntumor gestorben war. Inzwischen sei Hunter allerdings seit mehreren Jahren clean, sagte Biden.

Die ehemalige First Lady sprach darüber, wie stolz sie auf Hunter sei, der sein Leben umgekrempelt habe, Künstler geworden sei und nun anderen genesenden Süchtigen helfe. »Und ich hoffe, dass es anderen Menschen Hoffnung gibt, wenn ich in Zukunft mehr darüber spreche«, betonte sie. »Es ist solch eine schwere, schwere Sache, damit umzugehen.«

Hunter Biden hatte bereits 2021 in seinen eigenen Memoiren über seine Drogen- und Alkoholabhängigkeit geschrieben.

Seine Sucht hatte ihm eine Anklage vor einem Bundesgericht eingebracht, weil er auf Formularen, die er zum Kauf einer Waffe ausfüllen musste, über seinen Drogenkonsum gelogen hatte. Er wurde verurteilt und musste mit einer Gefängnisstrafe rechnen, erhielt allerdings letztlich eine Begnadigung von seinem Vater. Obwohl Joe Biden immer betont hatte, er werde die Befugnisse des Präsidentenamtes nicht nutzen, um seinen Sohn zu verschonen. Doch kurz vor der Amtsübergabe an Trump, änderte er seine Meinung. Trump hatte erklärt, »Vergeltung« an denen üben zu wollen, die er als seine politischen

#war

📌 Kaynak

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