Russland: Ukrainische Drohnen treffen Ziele in Sankt Petersburg
In Putins Heimatstadt Sankt Petersburg empfängt der Kremlchef auch deutsche Vertreter zu einem internationalen Wirtschaftsforum. Ukrainische Drohnenangriffe überschatten die glanzvoll inszenierte Konferenz.
Drohnenalarm in Sankt Petersburg: Die Ukraine hat Russland am Morgen des internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) angegriffen. Dabei wurden offenbar ein Ölterminal sowie mehrere Infrastruktureinrichtungen beschädigt, wie der russische Gouverneur der Stadt, Alexander Beglow, einräumte.
»Es sind einige Objekte beschädigt worden. Momentan läuft die Beseitigung der Folgen«, erklärte Beglow. Er sprach zudem von einigen Verletzten, machte aber keine konkreteren Angaben.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die ukrainischen Drohnenangriffe auf den Hafen von Sankt Petersburg und teilte ein Video des brennenden Ölterminals auf X .
Our long-range sanctions carried out by the warriors of the Security Service of Ukraine, the Unmanned Systems Forces, the Special Operations Forces, the Defense Intelligence of Ukraine, and the State Border Guard Service of Ukraine have yielded good results. Important facilities… pic.twitter.com/esxYMexU8d
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Der Angriff überschattet das in der Regel glanzvoll für Gäste aus aller Welt inszenierte Forum, das bis Samstag dauert. Kremlchef Wladimir Putin ist in seiner Heimatstadt selbst Gastgeber. Erwartet werden auch Unternehmer und Wirtschaftsvertreter aus westlichen Staaten, darunter aus Deutschland.
An dem Treffen in Sankt Petersburg wird unter anderem der Globus-Gesellschafter Thomas Bruch teilnehmen, wie das »Handelsblatt« berichtete. Die Teilnahme diene »der Pflege wirtschaftlicher Kontakte sowie dem Austausch mit Vertretern aus Wirtschaft und Institutionen«, teilte die Holding der Zeitung mit.
Flaggen wehen mit dem Logo des internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg
Auch Politiker der in Teilen rechtsextremen AfD besuchen das Forum, bei dem Russland zeigt, wie es seine Wirtschaft in Kriegszeiten und ungeachtet der westlichen Sanktionen am Laufen hält. Erwartet werden die Bundestagsabgeordneten Markus Frohnmaier und Steffen Kotré. Ein Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion sagte, es sei sinnvoll, Kontakte mit allen Seiten zu pflegen sowie Gesprächskanäle offenzuhalten.
Kritik an der Teilnahme gibt es aus CDU und SPD. »Deutsche Unternehmen, die in Sankt Petersburg einen Kriegsverbrecher hofieren, konterkarieren unsere nationalen Sicherheitsinteressen und beschädigen Deutschlands internationale Glaubwürdigkeit«, sagte der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter dem »Handelsblatt«. Ein »katastrophales Zeichen« nan
📌 Kaynak
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