Donald Trump: Iran würde laut US-Präsident auf Atomwaffen verzichten
Mehrfach hat US-Präsident Trump angekündigt, die Verhandlungen mit Iran seien auf der Zielgeraden. Das hat er nun auch in einem Podcast getan und nebenbei von seinem schroffen Gespräch mit Benjamin Netanyahu berichtet.
Iran hat US-Präsident Donald Trump zufolge einem Verzicht auf Atomwaffen zugestimmt. Zudem sei Irans Oberster Führer an Verhandlungen mit den USA beteiligt, behauptete Trump in einem Interview des Podcasts »Pod Force One«.
»Sie haben bereits zugestimmt, dass sie keine Atomwaffe besitzen werden«, erklärt er. Die Führung in Teheran hat allerdings stets betont, dass ihr umstrittenes Nuklearprogramm ausschließlich zivilen Zielen diene. Auf die Frage nach Mojtaba Khameneis Beteiligung an den Gesprächen mit den USA über die Beendigung der Feindseligkeiten antwortete Trump: »Er ist beteiligt, auf jeden Fall.«
Der 79-Jährige erzählte, er habe gehört, dass es dem iranischen Staatschef nicht allzu gut gehe, er aber während der Verhandlungen seine Zustimmung gegeben habe. Trump fügte hinzu, er habe noch nicht »die Ehre gehabt, Khamenei zu treffen«.
In dem gleichen Interview räumte der US-Präsident ein schroffes Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu ein. Trump sei unzufrieden mit den Kämpfen Israels im Libanon, führte er aus. »Ich würde nicht sagen, dass ich wütend bin. Ich war ein wenig irritiert über seine ständigen Kämpfe mit dem Libanon.« Trump fügt jedoch beschwichtigend hinzu, dass er und Netanyahu sehr gut miteinander auskämen.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Textes war unspezifisch vom Ajatollah die Rede. Gemeint war Mojtaba Khamenei, wir haben die Passage präzisiert.
📌 Kaynak
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