Schwache Prognosen: Masters of the Universe startet wohl verhalten
Die ersten Boxoffice-Prognosen für Masters of the Universe fallen verhalten aus. Dabei sind die frühen Reaktionen überwiegend positiv. ( Science-Fiction , Film )
Für das Kino-Reboot von Masters of the Universe fallen die aktuellen Boxoffice-Prognosen offenbar niedriger aus als zuletzt erwartet. Wie unter anderem die US-amerikanische Webseite SFFGazette(öffnet im neuen Fenster) berichtet, wird für den Film derzeit ein Startwochenende von rund 25 bis 35 Millionen US-Dollar in Nordamerika vorhergesagt. Noch im Mai gingen Schätzungen von mindestens 35 Millionen US-Dollar aus.
Für Amazon MGM Studios und den Spielzeughersteller Mattel wäre ein Ergebnis am unteren Ende dieser Spanne problematisch. Der Film soll Berichten zufolge rund 170 Millionen US-Dollar gekostet haben und war als Auftakt eines möglichen neuen Franchise geplant. Selbst 35 Millionen US-Dollar am Wochenende wären ein Dämpfer.
Die Neuverfilmung erzählt die Geschichte von Prinz Adam, gespielt von Nicholas Galitzine, der nach 15 Jahren auf seinen Heimatplaneten Eternia zurückkehrt. Dort hat der Schurke Skeletor, gespielt von Jared Leto, die Macht übernommen.
Trotz der verhaltenen Prognosen gibt es für das Studio auch positive Signale. Erste Reaktionen nach der Premiere in Los Angeles fielen überwiegend wohlwollend aus. Besucher beschrieben den Film als unterhaltsames Fantasy-Abenteuer und lobten insbesondere die Mischung aus Science-Fiction und klassischer Abenteuerfantasie. Mehrfach wurde hervorgehoben, dass die Verfilmung den Ton der Zeichentrickserie und der Spielzeugreihe der Achtzigerjahre erfolgreich einfange.
Ob sich diese positiven Eindrücke auch an den Kinokassen bemerkbar machen, bleibt abzuwarten. Branchenbeobachter sehen eine besondere Herausforderung darin, dass die Kernzielgruppe vor allem Zuschauer sind, die in den Achtzigerjahren mit He-Man aufwuchsen. Diese Generation besucht Kinos inzwischen deutlich seltener als jüngere Zielgruppen.
Entscheidend dürfte daher werden, ob Masters of the Universe nicht nur Nostalgiker anspricht, sondern auch ein neues Publikum für die Welt von Eternia begeistern kann. Positive Mundpropaganda könnte dabei eine wichtige Rolle spielen. Wie exakt Prognosen allerdings sein können, zeigte zuletzt Star Wars: The Mandalorian and Grogu, dem auch ein schlechtes Ergebnis vorhergesagt wurde. Hier wurde ein US-Wochenendeinspiel von 75 bis 85 Millionen erwartet – es wurden gut 81 Millionen US-Dollar(öffnet im neuen Fenster). Wird das Ergebnis bei den Masters so schlecht wie erwartet, dürfte eine Fortsetzung oder ein Ausbau des Franchise fast ausgeschlossen sein.
📌 Kaynak
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