Ressourcenverbrauch durch KI - wie groß ist der ökologische Fußabdruck?

🤖 Yapay Zeka 📰 Tagesschau 🕐 1 gün önce
Ressourcenverbrauch durch KI - wie groß ist der ökologische Fußabdruck?

KI-Chatbots verbrauchen viele Ressourcen. Wie viele tatsächlich, damit hat sich ein UN-Bericht zum ökologischen Fußabdruck von KI beschäftigt. Von Fachleuten gibt es allerdings Kritik an der Methode. Von Frank Wittig und Ralf Kölbel. [ mehr ]

KI-Chatbots verbrauchen viele Ressourcen. Wie viele tatsächlich, damit hat sich ein UN-Bericht zum ökologischen Fußabdruck von KI beschäftigt. Von Fachleuten gibt es allerdings Kritik an der Methode.

Seit rund dreieinhalb Jahren sind KI-Sprachmodelle wie ChatGPT öffentlich zugänglich. Ihre Leistungsfähigkeit und ihr Ressourcenbedarf wachsen rasant. Ein neuer Bericht des UN-Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit (UNU-INWEH) hat nun den ökologischen Fußabdruck von Künstlicher Intelligenz offengelegt: Er reicht von CO₂-Emissionen über Wasser- und Rohstoffverbrauch bis hin zum Flächenbedarf für die KI-Technik.

Den KI-Boom treiben einige wenige US-Konzerne voran, aber auch in Deutschland gibt es Profiteure. mehr

Die Reaktionen der Expertinnen und Experten auf den UN-Bericht fallen unterschiedlich aus. Peter Radgen, Professor am Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart, bemängelt etwa, dass beim Thema Wasser ausgerechnet der Wasserverbrauch in der Sub-Sahara-Region als Vergleichsgröße herangezogen wurde.

Außerdem fehle ein Vergleich mit anderen Großverbrauchern von Energie, so Radgen: "Man tut so, als wären Rechenzentren die Hauptstromverbraucher der Welt. Das sind sie aber beim besten Willen nicht." Stattdessen müsse man zum Beispiel auf die Stahl- oder Chemieindustrie weltweit schauen. In diesen Bereichen seien die Zahlen um ein Vielfaches höher als bei den Rechenzentren. "Also die Reaktion in diesem Report ist schon etwas hysterisch", findet Radgen.

Der Bericht schätzt, dass der Anteil der KI am weltweiten Stromverbrauch von aktuell etwa 1,5 Prozent auf drei bis vier Prozent steigen wird.

Wie heiß wird es im Jahr 2100 vor der eigenen Haustür? Ein neues KI-Modell zeigt es metergenau. mehr

Gleichzeitig gebe es bei Rechenzentren weltweit noch viel Luft nach oben, was den effizienten Umgang mit Energie angehe, betont Radgen. In vielen Rechenzentren entfielen 30 bis 40 Prozent des Strombedarfs auf die Kühlung - hier gebe es großes Effizienzpotenzial.

Wenn man Rechenzentren in ein Wärmenetz einbinden und die Abwärme zur Heizung von Industrie und Privathäusern nutzen würde, könnte das den ökologischen Fußabdruck deutlich verbessern. In Deutschland gibt es bereits strenge ökologische Vorgaben zum Betrieb von Rechenzentren.

Allein das Fragen von zehn bis 50 Fragen an einen Chatbot verbraucht einen halben Liter Wasser. mehr

Jens Gröger, Forschungskoordinator für Nachhaltige digitale Infrastrukturen an dem Freiburger Forschungsinstitut "Öko-Institut", hält am UN-Bericht vor allem den Hinweis auf den Wasser

#chatbot

📌 Kaynak

Bu özet Tagesschau kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.

Orijinal haberi oku →
← Tüm haberlere dön