Robert Koch-Institut: Mehr als jeder dritte Erwachsene hat Schlafprobleme
Daten des Robert Koch-Instituts zeigen: In Deutschland haben mehr Menschen Schlafprobleme. 2024 war demnach mehr als jeder dritte Erwachsene betroffen.
Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter Schlafproblemen, wie eine Studie des Robert Koch-Instituts aus dem Jahr 2024 zeigt. Rund 35 Prozent haben Schwierigkeiten durchzuschlafen, während gut 16 Prozent Probleme beim Einschlafen haben. Mögliche Gründe für den Anstieg sind gestiegene Smartphonenutzung, Pandemiefolgen, Klimawandel und militärische Konflikte. Besonders Frauen sind von Schlafproblemen betroffen, was Experten auf hormonelle Veränderungen und ein höheres Risiko für psychische Störungen zurückführen. Langfristige Schlafprobleme können zu krankhaften Schlafstörungen führen, die das Risiko für weitere gesundheitliche Probleme erhöhen. Experten raten dazu, ärztlichen Rat einzuholen und empfehlen Maßnahmen wie feste Schlafenszeiten und Verzicht auf Smartphone, Alkohol, Koffein und Nikotin vor dem Schlafengehen.
Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat Probleme durchzuschlafen, rund jeder Sechste hat Probleme beim Einschlafen. Das zeigen die Daten einer Befragung des Robert Koch-Instituts aus dem Jahr 2024. Demnach haben mehr Menschen in Deutschland Schlafprobleme als noch zwischen 2008 und 2011. Damals hatte der Wert bei rund 30 Prozent gelegen. 2024 lag er bei gut 35 Prozent.
Knapp 32 Prozent und damit fast ein Drittel der Befragten berichtete von Problemen beim Durchschlafen. Gut 16 Prozent, also jeder Sechste, gab an, mit dem Einschlafen Probleme zu haben. Die Autoren nennen für den Anstieg verschiedene mögliche Erklärungsansätze, darunter die gestiegene Smartphonenutzung, Pandemiefolgen, Klimawandel und militärische Konflikte.
Das Robert Koch-Institut hatte im Jahr 2024 nach eigenen Angaben mehr als 14.000 Frauen und über 12.000 Männer befragt. Frauen waren laut der Befragung häufiger betroffen als Männer. Die Experten liefern dazu zwei Erklärungsansätze: hormonelle Veränderungen, etwa während der Schwangerschaft oder den Wechseljahren, und ein höheres Risiko etwa für Depressionen und Angststörungen. Diese gehen oft mit Schlafproblemen einher.
Sollten Schlafprobleme länger anhalten und sich negativ auf Leistungsfähigkeit und Lebensqualität auswirken, kann es sich laut RKI um eine krankhafte Schlafstörung handeln. Dadurch würde sich das Risiko für psychische Störungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Auch andere negative Folgen seien möglich.
Die Experten empfehlen, ärztlichen Rat einzuholen, sollten Schlafprobleme über längere Zeit anhalten. Darüber hinaus können Betroffene auch selbst handeln. Zu empfehlen sind dafür: feste Schlafenszeiten, keine Smartphonenutzung direkt vor dem Schlafen, kein Alkohol, Koffein oder N
📌 Kaynak
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