WM-Rasen: »Kein Rasen ist perfekt – jede Art hat ihre Achillesferse«
Sechs Jahre Forschung, um die perfekten Rasenflächen für die WM zu züchten: John Rogers ist der Mann dahinter. Er erklärt, was für einen Rasen Weltklassefußball braucht.
John »Trey« Rogers ist der Rasen-Guru, der für die perfekten Grünflächen bei der Fußballweltmeisterschaft 2026 verantwortlich ist. Seine Forschung und Arbeit am Hybridrasen mit Plastikfasern sollen sicherstellen, dass der Rasen nie zum Spielentscheid wird. Die Anpassung der Rasenarten an verschiedene Klimazonen und die Mischung aus Wiesen-Rispengras und Weidelgras sind entscheidend für die Qualität des Rasens. Rogers' Expertise reicht von der Bodenhaftung bis zur optimalen Schnitthöhe, um sicherzustellen, dass der Rasen in allen Stadien gleich gut funktioniert. Seine Leidenschaft für Rasen ist so groß, dass er selbst im Alltag ständig über Grünflächen nachdenkt und bewertet.
Grüne Halme sind sein Leben: John »Trey« Rogers ist eine Art Guru, wenn es um den perfekten Rasen geht. Bereits 1994 hat er für die letzte Fußballweltmeisterschaft in den USA Rasen gezüchtet. Er entwickelte den ersten tragbaren Naturrasen für eine WM überhaupt. Seither ist das Grün zum Hightech-Produkt geworden.
DIE ZEIT: Herr Rogers, mehr als sechs Jahre haben Sie und Ihr Team am perfekten Rasen für die Fußballweltmeisterschaft 2026 gearbeitet. Begegnet Ihnen Gras auch schon im Traum?
John Rogers: Ja. Ich weiß nicht, ob überhaupt einmal 24 Stunden vergehen, in denen ich nicht dran denke. Es ist ein bisschen wie bei dem Spiel Whac-A-Mole (in dem Maulwürfe, die aus Löchern hervorschießen, zurück in ihre Löcher geschlagen werden müssen, Anm. der Redaktion). In irgendeinem der 16 WM-Stadien taucht immer etwas auf. Ich frage mich: Was müssen wir noch sicherstellen, damit nichts schiefgeht? Davon wache ich immer noch nachts auf.
📌 Kaynak
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