Aktionsplan zur Kreislaufwirtschaft: Recyclen gegen die Krise
Die Bundesregierung will die Kreislaufwirtschaft stärken. Kann Deutschland so unabhängiger von internationalen Lieferketten werden? Und: Der Krim geht der Sprit aus.
Die Bundesregierung plant eine stärkere Kreislaufwirtschaft mit einem Zwölf-Punkte-Plan bis 2027, um Reparatur, Wiederverwendung und Recycling zu fördern. Umweltminister Carsten Schneider betont die Abhängigkeit von importierten Rohstoffen und die Notwendigkeit einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. ZEIT-Korrespondentin Petra Pinzler erläutert die Pläne aus der Hauptstadtredaktion. In der Ukraine und auf der Krim gibt es Benzinengpässe aufgrund von Angriffen auf russische Öleinrichtungen. ZEIT-Autor Denis Trubetskoy analysiert die Folgen für die Bevölkerung. In New York hebt der Bürgermeister die Schlafenszeit auf - was sonst noch passiert, erfährt man im Podcast.
Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm für eine stärkere Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Der Zwölf-Punkte-Plan soll bis Ende 2027 umgesetzt werden und zielt darauf ab, Reparatur, Wiederverwendung und Recycling von Produkten auszubauen. Dafür sind zunächst 260 Millionen Euro vorgesehen, bis 2030 sollen weitere 305 Millionen Euro folgen. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) betonte, Deutschland sei stark auf importierte Rohstoffe angewiesen. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft könne die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten verringern und die Versorgungssicherheit erhöhen. Was genau geplant ist und wie sich Deutschland damit unabhängiger machen will, erläutert ZEIT-Korrespondentin Petra Pinzler aus der Hauptstadtredaktion.
Außerdem im Update: Auf der von Russland besetzten Krim und im von Russland besetzten ukrainischen Gebiet Luhansk kommt es zu Engpässen bei der Benzinversorgung. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten wiederholt Raffinerien und andere Einrichtungen der russischen Ölindustrie angegriffen. Schätzungen zufolge könnte dadurch zeitweise rund ein Fünftel der russischen Raffineriekapazitäten ausgefallen sein. Welche Folgen die Kraftstoffknappheit für die Bevölkerung hat, erläutert ZEIT-Autor Denis Trubetskoy.
Und sonst so? New Yorker Bürgermeister hebt Schlafenszeit auf
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📌 Kaynak
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