Trotz Kaufprämie und Irankrieg: Zulassungszahlen von E-Autos im Mai rückläufig

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Trotz Kaufprämie und Irankrieg: Zulassungszahlen von E-Autos im Mai rückläufig

Die Zahl der neu zugelassenen E-Autos ist im Vergleich zum Vormonat gesunken. BYD ist Marktführer bei Plug-in-Hybriden. ( Elektroauto , Tesla )

Im Mai 2026 war jeder vierte neu zugelassene Pkw ein vollelektrisches Auto. Das geht aus der Zulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes(öffnet im neuen Fenster) (KBA) hervor. Mit 59.969 Elektroautos nahmen die Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 39,3 Prozent zu. Allerdings gingen sie im Vergleich zum April 2026 um rund 7 Prozent zurück.

Von Januar bis Mai 2026 wurden laut KBA 283.949 Elektroautos neu zugelassen. Nach Angaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) gingen bereits in der ersten Woche der neuen Kaufprämie knapp 30.000 Anträge zur Förderung eines vollelektrischen Pkw ein. Da nur private Anschaffungen förderfähig sind und gewerbliche Halter zwei Drittel des Marktes ausmachen, dürfte ein recht großer Anteil der privaten Käufer von der Prämie profitieren.

Vor allem die Tesla-Zahlen unterliegen in diesem Jahr großen Schwankungen. Nach 1.301 Neuzulassungen im Januar und einem Spitzenwert von 9.252 Exemplaren im März kam der US-Hersteller im Mai auf 5.111 Fahrzeuge.

Das entspricht einer Zunahme von 322 Prozent im Vergleich zum schwachen Vorjahreswert. Im Jahresverlauf liegt das Plus immer noch bei 200 Prozent. Auch in anderen europäischen Ländern wies Tesla im Mai gute Verkaufszahlen auf(öffnet im neuen Fenster).

Starke Zuwächse im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten die chinesischen Hersteller BYD (plus 232,1 Prozent), Leapmotor (plus 139,1 Prozent) und Xpeng (plus 240,3 Prozent). Allerdings entfielen 4.290 der 6.169 Neuzulassungen von BYD auf Plug-in-Hybride. Das Unternehmen war damit nach eigenen Angaben(öffnet im neuen Fenster) sogar Marktführer in diesem Segment in Deutschland. Im April 2026 lag noch VW mit 4.618 Fahrzeugen vorn, während BYD nur auf 2.830 Neuzulassungen kam.

Nach Einschätzung des Automarktexperten Ferdinand Dudenhöffer führte die Kaufprämie dazu, dass die Hersteller ihre Rabatte auf Neufahrzeuge senkten. Während im Januar im Durchschnitt noch 19,5 Prozent Rabatt auf die 20 meistverkauften Elektroautos eingeräumt wurden, sank dieser Wert im Mai auf 18,6 Prozent. Parallel dazu stieg der Preisabstand zwischen Elektroautos und neuen Verbrennern um 147 Euro auf 1.971 Euro. Für den Preisabstand werden die Daten der 20 meistverkauften E-Autos mit denen der 20 meistverkauften Verbrenner berücksichtigt. Die Prämie spielt dabei keine Rolle.

📌 Kaynak

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