ARD-DeutschlandTrend: Sorge vor wirtschaftlichem Abstieg wächst
Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung verfestigt sich im aktuellen ARD-DeutschlandTrend - während die wirtschaftliche Lage immer schlechter eingeschätzt wird. Die AfD liegt in der Sonntagsfrage weiter vor der Union. Von Claudia Müller. [ mehr ]
Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung verfestigt sich im aktuellen ARD-DeutschlandTrend - während die wirtschaftliche Lage immer schlechter eingeschätzt wird. Die AfD liegt in der Sonntagsfrage weiter vor der Union.
Aus Sicht der Deutschen ist der Umgang mit der wirtschaftlichen Stagnation inzwischen die zentrale Aufgabe der Bundespolitik. Nur noch 13 Prozent bewerten die wirtschaftliche Lage in Deutschland positiv - sieben Prozentpunkte weniger als im Januar und so wenig wie zuletzt während der Eurokrise Ende der 2000er-Jahre. Das hat eine repräsentative Umfrage von infratest dimap unter 1.326 Wahlberechtigten für den ARD-DeutschlandTrend von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben.
Auch der Blick in die eigene wirtschaftliche Zukunft fällt demnach zunehmend skeptisch aus: 53 Prozent der Befragten erwarten, dass ihre Lage in einem Jahr in etwa unverändert sein wird. 38 Prozent rechnen jedoch mit einer Verschlechterung in den kommenden zwölf Monaten - in Ostdeutschland gilt das sogar für fast jeden Zweiten.
Nur sechs Prozent glauben, dass es ihnen dann wirtschaftlich besser gehen wird. Insgesamt hat sich die Einschätzung innerhalb des vergangenen Jahres deutlich eingetrübt - die Sorge vor wirtschaftlichem Abstieg wächst also.
Die kritische Perspektive auf die aktuellen wirtschaftlichen Verhältnisse hinterlässt auch im Problembewusstsein der Befragten Spuren: Die Wirtschaft hat Migration als aktuell größtes Problem in Deutschland abgelöst. Demnach nennen 27 Prozent die wirtschaftliche Lage als wichtigste Aufgabe für die Politik.
Dahinter folgt der Themenbereich Zuwanderung und Flucht (21 Prozent), auf Platz drei wird soziale Ungerechtigkeit, Armut/Bürgergeld (18 Prozent) genannt. Als weitere wichtige Probleme gelten Rente beziehungsweise Alterssicherung (zwölf Prozent), der Bereich Bildung (elf Prozent) sowie Umwelt- und Klimaschutz (zehn Prozent).
Nach dem jüngsten Streit konnten sich die Koalitionspartner immerhin auf einen Zeitplan einigen. mehr
In der aktuellen Sonntagsfrage bleibt die AfD mit 27 Prozent vor der Union. Während die AfD zum Vormonat unverändert liegt, fällt die CDU/CSU um einen Punkt auf 23 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit Januar 2022.
Die SPD verbessert sich um einen Punkt auf 13 Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt und könnten aktuell mit 14 Prozent rechnen. Die Linke ist unverändert bei zehn Prozent. Alle anderen Parteien würden an der Mandatsschwelle scheitern, darunter das BSW mit drei Prozent und die FDP mit vier Prozent.
Die Stimmung vor allem in der deutschen Wirtschaft ist schlecht - dennoch
📌 Kaynak
Bu özet Tagesschau kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.
Orijinal haberi oku →