Jean-Pascal Hohm: Chef der AfD-Jugendorganisation kandidiert für Bundesvorstand
Jean-Pascal Hohm soll den AfD-Nachwuchs stärker an die Bundespartei binden. Auch die Parteichefs Alice Weidel und Tino Chrupalla kandidieren beim Parteitag in Erfurt.
Jean-Pascal Hohm will beim AfD-Parteitag in Erfurt für den Bundesvorstand kandidieren, um die Perspektive der jungen Generation einzubringen. Die AfD strebt Regierungsverantwortung an und betont die Notwendigkeit von Erfahrung, Geschlossenheit und Einbindung der nächsten Generation. Hohm, Vorsitzender der AfD-Nachwuchsorganisation Generation Deutschland, hat gute Chancen auf einen Platz im Vorstand. Die Neugründung der Jugendorganisation soll die Bindung zur Partei stärken und den Einfluss der Jugend fördern. Die AfD-Jugendorganisation wurde im November neu gegründet, nachdem sich die Vorgängerorganisation Junge Alternative von der Partei gelöst hatte.
Jean-Pascal Hohm will beim AfD-Parteitag in Erfurt für den Bundesvorstand kandidieren. Er wolle die Perspektive der jungen Generation in die Parteispitze einbringen, sagte der Chef der AfD-Nachwuchsorganisation und brandenburgische Landtagsabgeordnete der Nachrichtenagentur dpa. Die Neue Zürcher Zeitung hatte zuvor berichtet.
Die AfD wolle Regierungsverantwortung übernehmen. Dafür brauche es Erfahrung, Geschlossenheit und den Mut, auch die nächste Generation frühzeitig einzubinden, sagte Hohm. Der 29-Jährige kommt aus Cottbus und ist seit deren Gründung im November 2025 Vorsitzender der neuen AfD-Nachwuchsorganisation namens Generation Deutschland (GD).
Am ersten Wochenende im Juli trifft sich die AfD in Erfurt zu einem Parteitag, um turnusgemäß nach zwei Jahren ihre Führungsspitze neu zu wählen. Der Parteivorstand umfasst 14 Mitglieder sowie den AfD-Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland. Das Führungsduo Alice Weidel und Tino Chrupalla hat bereits eine erneute Kandidatur angekündigt.
Die Parteispitze räumt Hohm gute Chancen auf einen Platz im Vorstand ein. Das folge einer gewissen Logik bei der Neugründung der AfD-Jugendorganisation, sagte Daniel Tapp, Sprecher von Parteichefin Weidel. »Will man die GD stark an die Partei binden, muss diese auch im Bundesvorstand vertreten sein«, teilte er mit.
Dafür ausgesprochen hatte sich auch schon die Thüringer AfD um Landeschef und Parteirechtsaußen Björn Höcke. Thüringens AfD-Generalsekretär Daniel Haseloff hatte auf junge Wähler verwiesen. Es sei wichtig, dass die Partei nicht versteinere und Einfluss der Jugend in den Bundesvorstand komme.
Die AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland war im November neu gegründet worden. Von der Vorgängerorganisation Junge Alternative (JA) hatte sich die AfD getrennt. Sie war als eigenständiger Verein nur lose an die AfD angebunden, der Einfluss der Mutterpartei war begrenzt.
📌 Kaynak
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