Verhandlungen über den Ukrainekrieg: Die Bundesregierung bereitet sich auf Verhandlungen mit Russland vor
Mit Wladimir Putin reden? Dafür sah Friedrich Merz lange keinen Anlass. Nun aber wappnet sich das Kanzleramt für Gespräche mit Russland. Wer dabei am Tisch sitzen soll.
Deutschland bereitet sich intensiv auf Gespräche mit Russland vor, trotz anfänglicher Skepsis und Gerüchte. Die Bundesregierung plant Verhandlungen mit Russland, Ukraine, Europa und den USA, um die Situation zu entschärfen. Die Ukraine zeigt militärische Stärke, während Russlands wirtschaftliche Lage schwächer wird. Merz öffnet sich für Gespräche, auch aufgrund innenpolitischer Gründe und Druck aus der EU. Merkel und Merz sind sich einig: Verhandlungen mit Russland erfordern politische Macht.
Dass Deutschland demnächst Gespräche mit Wladimir Putins Russland aufnehmen könnte, dazu gab es bislang nur Gerüchte und Andeutungen. Die Altkanzlerin Angela Merkel könnte im Namen der EU mit Putin verhandeln, war eines dieser Gerüchte. Putin selbst schlug Merkels Vorgänger Gerhard Schröder als Vermittler vor. Der nun auch prompt in Moskau gesehen wurde. All das wirkt weder besonders ernst noch besonders realistisch.
Tatsächlich aber hat sich auch etwas hinter den Kulissen verändert: Die Bundesregierung bereitet sich seit Wochen intensiv auf Gespräche mit Russland vor. Im Kanzleramt finden regelmäßige Beratungen dazu statt, vor allem mit Vertretern Frankreichs und Großbritanniens. Aus Regierungskreisen heißt es dazu: »Langsam öffnet sich ein Fenster für Gespräche der europäischen Seite mit Russland.«
📌 Kaynak
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