»ARD-DeutschlandTrend«: Wirtschaft löst Migration als zentrale Sorge der Deutschen ab
Im »DeutschlandTrend« der ARD haben 27 Prozent angegeben, dass die wirtschaftliche Lage die wichtigste Aufgabe für die Politik sei. Migration landet nur noch auf Platz 2.
Wirtschaft überholt Migration als größte Sorge der Deutschen. Laut Umfrage von Infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend steht die wirtschaftliche Lage an erster Stelle. Nur noch 13 Prozent bewerten die Lage positiv, während 85 Prozent sie als schlecht einschätzen. Die Mehrheit erwartet keine Verbesserung ihrer persönlichen Situation im nächsten Jahr. Diskussionen über Reformen der Sozialsysteme sind im Gange, wobei die Meinungen über höhere Beiträge oder Leistungskürzungen geteilt sind. Die Zufriedenheit mit der Regierung sinkt, während die AfD in der Umfrage weiterhin an erster Stelle steht.
Die Lage der Wirtschaft hat die Migration als die größte Sorge der Deutschen abgelöst. In der jüngsten Befragung von Infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend nennen 27 Prozent die wirtschaftliche Lage als wichtigste Aufgabe für die Politik.
Dahinter folge der Themenbereich Zuwanderung und Flucht (21 Prozent), auf Platz drei werde soziale Ungerechtigkeit und Armut/Bürgergeld genannt (18 Prozent). Als weitere wichtige Probleme gelten demnach Rente beziehungsweise Alterssicherung (zwölf Prozent), der Bereich Bildung (elf Prozent) sowie Umwelt- und Klimaschutz (zehn Prozent).
Nur noch 13 Prozent bewerten die wirtschaftliche Lage in Deutschland positiv – sieben Prozentpunkte weniger als im Januar und so wenig wie zuletzt während der Eurokrise Ende der 2000er-Jahre. Die deutliche Mehrheit (85 Prozent) bewertet die gegenwärtige wirtschaftliche Lage in Deutschland als weniger gut oder schlecht.
Gefragt nach der persönlichen wirtschaftlichen Lage in der Zukunft äußern demnach 53 Prozent der Befragten die Vermutung, ihre persönliche Situation werde in einem Jahr in etwa so sein wie heute. Weitere 38 Prozent rechneten mit einer Verschlechterung in den kommenden zwölf Monaten, in Ostdeutschland sei es fast jeder Zweite. Nur sechs Prozent der Bundesbürger glauben den Angaben zufolge an eine Verbesserung ihrer Situation im kommenden Jahr.
Angesichts steigender Kosten werden derzeit Reformen der Sozialsysteme in Deutschland diskutiert – also von gesetzlicher Rentenversicherung, Pflege- und Krankenversicherung. Wenn sie sich entscheiden müssten, würden 44 Prozent der Befragten sich für eher höhere Beiträge aussprechen, 28 Prozent eher für Leistungskürzungen. 28 Prozent äußerten sich nicht oder trauten sich kein Urteil zu.
Mit der Arbeit der CDU-geführten schwarz-roten Bundesregierung sind laut der Umfrage nur noch zwölf Prozent zufrieden. In der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung kamen CDU/CSU auf nur noch 23 Prozent Zustimmung. Das war ein Prozentpunkt weniger a
📌 Kaynak
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