Waffenruhe im Nahen Osten: Israel zieht Truppen trotz Waffenruhe vorerst nicht aus dem Libanon ab

📰 Gündem 📰 Zeit Online 🕐 10 saat önce
Waffenruhe im Nahen Osten: Israel zieht Truppen trotz Waffenruhe vorerst nicht aus dem Libanon ab

Im Libanon gilt erneut eine Feuerpause. Doch Israels Militär zieht sich nicht aus dem Südlibanon zurück und warnt geflohene Bewohner vor einer Rückkehr in ihre Dörfer.

Israelische Armee setzt Einsätze im Libanon trotz Waffenruhe fort, Truppen bleiben in Pufferzone. Warnung vor Rückkehr der Bewohner, Hisbollah äußert sich nicht zur Feuerpause. Kritik an Abkommen von rechtsextremem Sicherheitsminister, Tausende Tote und Vertriebene im Libanon. Konflikt mit Hisbollah als Hindernis für Friedensverhandlungen mit dem Iran, Waffenruhe bleibt brüchig.

Die israelische Armee wird ihre Einsätze im ​Libanon trotz der vereinbarten Waffenruhe vorerst fortsetzen und ihre Truppen nicht abziehen. Das teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mit. Demnach wird das Militär in den besetzten Gebieten im Süden des Libanon ​bleiben, die aus Sicht Israels als sogenannte Pufferzone zum Schutz nordisraelischer ⁠Gemeinden vor Angriffen der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz dienen soll.

Zudem warnte das israelische Militär die Bewohner des Südlibanons vor einer Rückkehr in ihre Heimatdörfer. »Die Kämpfe im Südlibanon gehen weiter«, teilte ein Armeesprecher in arabischer Sprache auf X mit. Es würden Ziele der Hisbollah angegriffen – wer in den Süden reise, riskiere sein Leben. Katz sagte, Israel behalte sich mit Unterstützung ‌der ⁠USA das Recht vor, ​bei neuen Angriffen auf sein Staatsgebiet auch in der libanesischen Hauptstadt Beirut einzugreifen.

Die von den USA vermittelte ​erneute Feuerpause war in der Nacht zum Donnerstag beschlossen worden. Sie sieht vor, dass die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon ihre Angriffe einstellt und ihre Kämpfer aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses nahe der libanesischen Grenze zu Israel zurückzieht. Die Kontrolle in der Region soll laut der Vereinbarung dem libanesischen Militär übertragen werden.

Die Hisbollah äußerte sich zunächst nicht zu der Einigung. In der Vergangenheit hatte sie Verhandlungen mit Israel abgelehnt, vor wenigen Tagen jedoch angekündigt, eine Waffenruhe akzeptieren zu wollen.

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Der rechtsextreme israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir kritisierte das ⁠Abkommen als »schweren Fehler« und forderte ​eine Abstimmung im Kabinett. Die Hisbollah werde sich nicht zurückziehen, und ‌die libanesische Armee sei nicht ‌in der Lage, die Abmachung durchzusetzen. Kritiker werfen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zudem vor, sich den Weisungen von US-Präsident Donald Trump unterzuordnen, der ein Ende der israelischen Angriffe auf Beirut angekündigt hatte.

In ihrem Kampf gegen die Hisbollah war Israels Armee im März erneut in den Libanon einmarschiert. Bei den Kämpfen wurden seitdem Tausende Me

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📌 Kaynak

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