Wieso immer mehr Deutsche auf Elektroautos setzen

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Wieso immer mehr Deutsche auf Elektroautos setzen

E-Autos werden in Deutschland immer beliebter. Jeder vierte Neuwagen im Mai war ein Fahrzeug mit Elektroantrieb. Das liegt nicht nur an der neuen Kaufprämie der Bundesregierung - die auch negative Folgen hat. Von Till Bücker. [ mehr ]

E-Autos werden in Deutschland immer beliebter. Jeder vierte Neuwagen im Mai war ein Fahrzeug mit Elektroantrieb. Das liegt nicht nur an der neuen Kaufprämie der Bundesregierung - die auch negative Folgen hat.

Die Zahl der Elektroautos in Deutschland steigt weiter rasant. Zum zweiten Mal in Folge hatten im Mai rund ein Viertel aller neu zugelassenen Fahrzeuge einen reinen Elektroantrieb, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Das waren knapp 60.000 E-Autos. Im Jahresvergleich sind die Neuzulassungen damit nach KBA-Angaben erneut um etwa 40 Prozent gestiegen. Der Marktanteil erreichte mit 25 Prozent den dritthöchsten Wert aller Zeiten, erklärte die Unternehmensberatung EY.

Mit einem Anteil von fast 40 Prozent waren nur Hybrid-Fahrzeuge im vergangenen Monat noch stärker verbreitet. Über solch einen Antrieb verfügten mehr als 95.000 Neuwagen. Neue Benziner und Diesel gab es dagegen deutlich weniger. Der Anteil beider Antriebsarten sinkt immer stärker, im Mai um 24 und 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nur noch jeder fünfte Neuwagen fährt ausschließlich mit Benzin.

"Die E-Mobilität gewinnt an Fahrt", so der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Besonders bemerkenswert sei die Entwicklung der Neuzulassungen von Elektroautos vor dem Hintergrund, dass der Mai 2026 zwei Arbeitstage weniger aufwies als der Vorjahresmonat. Der ZDK registriere ein "spürbar steigendes Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher", die angesichts der seit Wochen hohen Spritpreise ihre Mobilitätskosten neu bewerten.

Ein Liter Super E10 kostete im Zuge des Iran-Kriegs zeitweise bis zu 2,192 Euro. Diesel erreichte in der Spitze sogar 2,447 Euro. Knapp die Hälfte der Deutschen lässt sich deshalb bei einem Autokauf und der Wahl des passenden Antriebs derzeit von der weltpolitischen Lage beeinflussen, wie eine Umfrage von mobile.de zeigt. Das sorgt neben der steigenden Nachfrage nach Neuwagen auch für einen Boom bei gebrauchten E-Autos.

Infolge der E-Auto-Prämie haben Autobauer laut einer Studie ihre Preisnachlässe für zurückgefahren. mehr

Gleichzeitig wachse auch das Angebot an bezahlbaren neuen E-Fahrzeugen, heißt es vom ZDK, der Autohäuser und Meisterbetriebe vertritt. So hat etwa Europas größter Autobauer Volkswagen die Produktion der ersten beiden günstigeren Elektro-Kleinwagen im Werk Martorell bei Barcelona in Spanien gestartet. Der vollelektrische Polo soll in der Basisversion knapp unter 25.000 Euro kosten, der Raval von Cupra 1.000 Euro mehr. Seit Ende April kann der ID.Polo bereits bestellt werden - allerdings bisher nur in der Version für fast 34

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📌 Kaynak

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