USA: Donald Trumps Ex-Sicherheitsberater Bolton will sich schuldig bekennen
John Bolton wird vorgeworfen, geheime Dokumente nicht ordnungsgemäß aufbewahrt zu haben. Offenbar könnte ihm durch ein Teilgeständnis eine Haftstrafe erspart bleiben.
Der frühere Sicherheitsberater von Donald Trump, John Bolton, plant, sich wegen unsachgemäßer Aufbewahrung geheimer Dokumente schuldig zu bekennen, um einer Gefängnisstrafe zu entgehen. Laut AP und CNN will er eine Geldstrafe von über zwei Millionen US-Dollar zahlen und sich in einem Anklagepunkt schuldig bekennen. Insgesamt werden ihm 18 Anklagepunkte zur Last gelegt, die gegen das US-Spionagegesetz verstoßen. Bolton soll sensible Informationen an Verwandte weitergegeben haben, um sie möglicherweise in einem Buch zu verwenden. Er plädierte im Oktober auf "nicht schuldig", doch nun steht er vor einer möglichen Einigung mit dem Justizministerium.
Der frühere Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, will sich offenbar wegen unsachgemäßer Aufbewahrung geheimer Dokumente schuldig bekennen. Nach Angaben mehrerer mit dem Vorgang vertrauter Personen könnte ihm eine Vereinbarung mit dem US-Justizministerium unter Umständen eine Gefängnisstrafe ersparen, berichteten die Nachrichtenagentur AP und der US-Sender CNN übereinstimmend.
Bolton beabsichtigt demnach, sich in einem Anklagepunkt wegen der illegalen Aufbewahrung sensibler Dokumente zur nationalen Sicherheit schuldig zu bekennen, und hat sich bereit erklärt, eine Geldstrafe von mehr als zwei Millionen US-Dollar zu zahlen, berichtete CNN.
Insgesamt werden dem 77-Jährigen 18 Anklagepunkte zur Last gelegt – darunter sind acht Fälle der Weitergabe und zehn Fälle der Aufbewahrung von Informationen zur nationalen Verteidigung. Alle Punkte verstoßen gegen das US-Spionagegesetz.
In der Anklageschrift wird dem ehemaligen Sicherheitsberater Trumps konkret vorgeworfen, sensible Informationen an zwei seiner Verwandten weitergegeben zu haben, um sie möglicherweise in einem Buch zu verwenden, an dem er schrieb. Unter den Aufzeichnungen sollen sich auch Notizen zu Geheimdienstbriefings und Treffen mit hochrangigen Regierungsbeamten und ausländischen Staatschefs befinden.
Laut CNN ging aus Gerichtsakten hervor, dass Bolton am 26. Juni vor Gericht erscheinen sollte, um ein neues Plädoyer in dem Fall abzugeben. Als er am 17. Oktober 2025 erstmals wegen des Vorwurfs des unsachgemäßen Umgangs mit geheimen Informationen vor Gericht stand, plädierte er auf »nicht schuldig«.
📌 Kaynak
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