"Ich weiß nicht, was abgeht" - Chwalinska macht Überraschung perfekt

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"Ich weiß nicht, was abgeht" - Chwalinska macht Überraschung perfekt

Als Qualifikantin bis ins Finale bei einem Grand-Slam-Turnier. Was sich zu kitschig anhört, um wahr zu sein, hat Maja Chwalinska bei den French Open geschafft. Dort trifft die Polin auf Mirra Andreeva.[ mehr ]

Als Qualifikantin bis ins Finale bei einem Grand-Slam-Turnier. Was sich zu kitschig anhört, um wahr zu sein, hat Maja Chwalinska bei den French Open am Donnerstagabend geschafft. Gegen die favorisierte Russin Diana Shnaider gewann die Polin mit 7:6 (7:4) und 6:4.

Es sind diese Geschichten, die Sportfans allerorts begeistern. So auch bei den diesjährigen French Open, wo die Nummer 113 der Welt das Endspiel in Paris erreicht. Noch nie zuvor hatte die 24-Jährige es in Paris überhaupt ins Hauptfeld geschafft und nun trifft die Qualifikantin im Endspiel auf die Russin Mirra Andreeva. Zuvor war das nur Emma Raducanu bei den US Open gelungen. Die Engländerin triumphierte 2021 als Qualifikantin in Flushing Meadows.

Über das Finale wollte Chwalinska aber erstmal nicht reden, sondern den Moment genießen. "Ich weiß überhaupt nicht, was hier los ist", rang die fast schon entsetzt wirkende Siegerin nach Worten. "Ich bin mental und körperlich kaputt. Es ist so anstrengend jeden Tag gegen die besten Spielerinnen der Welt zu spielen. Aber ich will mich nicht beschweren", so die Polin weiter und sorgte damit bei dem Publikum für weitere Sympathiepunkte. Das hatte die Qualifikatin ohnehin auf ihrer Seite, auch dank der teils spektakulären Ballwechsel.

Nach 37 Minuten stand es erst 3:3 auf dem Court Philippe Chatrier. Beide Spielerinnen konnten der Gegnerin zu dem Zeitpunkt bereits einen Aufschlag klauen. Immer wieder lieferten sich die Halbfinalistinnen lange und anspruchsvolle Ballwechsel, die die Fans in Paris mit laustarkem Applaus honorierten.

Vor allem die favorisierte Shnaider wirkte zusehends genervt von der eigenen Fehleranfälligkeit. Beim Stand von 4:4 hatte sich die Nummer 25 der Welt bereits 15 unerzwungene Fehler geleistet. Doch die Partie kostete Kraft, auch für die Polin, die in Paris bereits ihr neuntes Spiel spielte. Dick bandagiert, brachte Chwalinska ihren Aufschlag trotz mehrerer Breakbälle zum 6:5 durch - zu diesem Zeitpunkt war bereits über eine Stunde gespielt.

Diana Shnaider haderte bereits früh in der Partie mit den eigenen Fehlern.

Kein Wunder also, dass diese eng umkämpfte Parte in den Tie-Break ging. Dort erkämpfte sich die Qualifikantin mit teils spektaulären Bällen zwei Satzbälle und gewann den ersten Satz mit 7:6 (7:4). Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken startete die Linkshänderin ideal in den zweiten Satz und holte sich das erste Break (1:0).

Die Russin ging danach keinesfalls unter und besann sich auf ihre Stärken, die sie auch im Viertelfinale gegen Aryna Sabalenka ausgezeichnet hatte (2:2). Sodass sich ein ebenso ausgeglichener z

📌 Kaynak

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