US-Angriffe in der Karibik und im Pazifik: 207 Tote durch US-Angriffe auf angebliche Schmugglerboote seit Herbst
Die US-Armee attackiert seit Monaten in internationalen Gewässern Boote mit mutmaßlichen Drogenschmugglern. Seither wurden laut Militär über 200 Menschen getötet.
Bei US-Luftangriffen auf mutmaßliche Drogenschmugglerboote starben seit Herbst 207 Menschen, so das US-Regionalkommando Southcom. 63 Attacken zerstörten 64 Boote, wobei 190 Schmuggler ums Leben kamen. Trotz Trumps Anweisung zur Bekämpfung des Drogenhandels in der Karibik und im Pazifik, stoßen die tödlichen Angriffe auf Kritik. Die UN zweifeln an der völkerrechtlichen Zulässigkeit der Aktionen in internationalen Gewässern. Die Debatte um die Maßnahmen zur nationalen Sicherheit bleibt kontrovers.
Seit Herbst sind bei US-Luftangriffen auf Boote mutmaßlicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Pazifik insgesamt 207 Menschen gestorben. Dies teilte das zuständige US-Regionalkommando Southcom mit. Demnach habe es bis Donnerstag 63 Attacken gegeben, bei denen 64 Boote zerstört worden seien.
190 mutmaßliche Drogenschmuggler seien während der Angriffe gestorben, teilte die Militäreinheit mit. Bei anschließenden Suchaktionen wurden zudem zwei Leichen aus dem Wasser geborgen. Die Suche nach 15 weiteren mutmaßlichen Schmugglern wurde nach einiger Zeit eingestellt.
Auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump greift das Militär seit 2025 immer wieder Boote in der Karibik und im Ostpazifik an, um nach eigenen Angaben illegalen Drogenhandel zu unterbinden, und begründet dies mit der nationalen Sicherheit. Das Vorgehen der USA ist allerdings umstritten. Unter anderem die UN bezweifeln, dass die tödlichen Luftangriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.
📌 Kaynak
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