Der US-Überblick am Morgen : USA bauen neue Kohlekraftwerke, Sanktionen gegen Kubas Präsidenten

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Der US-Überblick am Morgen : USA bauen neue Kohlekraftwerke, Sanktionen gegen Kubas Präsidenten

Die US-Regierung kündigt Investitionen in die Kohleindustrie an. Im Repräsentantenhaus scheitert ein Antrag für ein Aus des umstrittenen Entschädigungsfonds. Die Nacht

US-Präsident Trump will die Kohleindustrie mit 700 Millionen US-Dollar unterstützen, um Kraftwerke zu modernisieren und neue Anlagen zu bauen. Umweltverbände kritisieren den Schritt deutlich, während Trump den Stromverbrauch von künstlicher Intelligenz als Begründung anführt. In einem anderen Schritt verhängen die USA Sanktionen gegen Kubas Präsidenten und dessen Familie. Im US-Senat scheitert ein Antrag gegen einen Entschädigungsfonds für Trump-Verbündete, während American Airlines Flüge aufgrund gestiegener Kerosinkosten streicht. Trump plant zudem eine neue Promenade in Washington, D. C., stößt dabei jedoch auf Widerstand.

US-Präsident Donald Trump hat umfassende Investitionen in den Kohlebergbau angekündigt. Man wolle die Kohleindustrie mit rund 700 Millionen US-Dollar unterstützen, teilte Trump mit. Damit ‌sollen unter anderem Kohlekraftwerke ​modernisiert sowie die zwei ersten neuen Anlagen seit 2013 gebaut werden. Trump begründet den Schritt mit dem Stromverbrauch von künstlicher Intelligenz und der Sicherung von Arbeitsplätzen. Umweltverbände übten deutliche Kritik. Für den Vorstoß will Trump ein Gesetz aus der ​Zeit des Kalten Krieges nutzen.

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Die USA haben Kubas Präsidenten Miguel Díaz-Canel und seine Familienmitglieder mit Sanktionen belegt. Laut dem US-Finanzministerium wurde der 66-Jährige auf eine zentrale Strafliste gesetzt, wodurch Vermögenswerte eingefroren werden können. Auch seine Ehefrau und sein Stiefsohn sind betroffen sowie ein Sohn und ein Enkel des 95-jährigen Ex-Präsidenten Raúl Castro. »Wir haben gute Pläne für Kuba«, sagte US-Präsident Trump vor Reportern. Angesichts der Drohungen gab sich Díaz-Canel zuletzt kämpferisch. »Meine Herren Imperialisten: Wir haben absolut keine Angst vor Ihnen«, sagte er.

Lesen Sie hier mehr zu den neuen Sanktionen gegen Kubas Präsidenten.

Die Republikaner im US-Senat haben einen Vorstoß der Demokraten gegen einen umstrittenen Entschädigungsfonds für Verbündete von Präsident Trump abgewehrt. Der Antrag hätte Trump dauerhaft daran gehindert, den Fonds im Umfang von 1,776 Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) für Zahlungen an Verbündete einzurichten, die nach seiner Darstellung von der Regierung des vorigen US-Präsidenten Joe Biden verfolgt wurden. Über den Entschädigungsfonds waren weitere Abstimmungen geplant. »Ich kann nicht vorhersagen, wie es ausgeht«, sagte der republikanische Mehrheitsführer John Thune. Auf die Frage, ob der Fonds vom Tisch sei, sagte auch Trump kürzlich: »Ich weiß es nicht.«

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