Eufymake E1 im Test: Die Lego-Tassen-Holz-Leinwand-Metall-Bedruckmaschine

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Eufymake E1 im Test: Die Lego-Tassen-Holz-Leinwand-Metall-Bedruckmaschine

Mit Eufymakes UV-Drucker können wir alle möglichen Materialien bedrucken - neben Tassen und Holz unter anderem auch Legosteine. Ein Test von Tobias Költzsch ( DIY - Do it yourself , Drucker )

Ein UV-Tintendrucker ist eine clevere Sache: Die flüssige Tinte härtet aus, wenn sie mit UV-Licht bestrahlt wird – wie bei einem UV-3D-Drucker. Es werden allerdings keine Teile gedruckt, sondern Gegenstände bedruckt. Eufymake verspricht, dass das mit dem Eufymake E1 besonders einfach sein soll und Druckhöhen bis 5 mm möglich sind.

Wir haben mit dem Drucker reichlich Materialien verschönert: Tassen, Leinwände, Holzpanels – und Legosteine. Die Ergebnisse sind beeindruckend, es gibt zahlreiche interessante Einsatzmöglichkeiten.

Der Eufymake E1 ist mit 590 x 407 x 250 mm und 20 kg für einen UV-Drucker relativ kompakt. Der Aufbau ist einfach: Nachdem wir den E1 ausgepackt, aufgestellt und eingestöpselt haben, installieren wir einen Filter, die Reinigungskassette und die Tintenpatronen. Dabei hilft uns eine gut verständliche, bebilderte Anleitung. Die Tintenpatronen werden in Öffnungen auf der Oberseite gesteckt, wo sie federgelagert einrasten.

Der E1 verwendet Patronen für die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Zusätzlich gibt es eine Weiß-Kartusche, der beim Druck besondere Bedeutung zukommt – dazu gleich mehr. Die sechste Kartusche enthält einen Glanzlack, der Drucke im Licht schimmern lässt. Ohne diesen Lack sind die Drucke matt, was manchmal auch gewollt sein kann.

Die weitere Installation erfolgt über die Eufymake-App, in der auch die 3D-Drucker des Herstellers verwaltet werden. Die App ist unverzichtbar für die Einrichtung; auch wenn wir später das übersichtlichere PC-Programm verwenden, müssen wir die Einrichtung samt Netzwerkverbindung über die App erledigen. Eine Ersteinrichtung über den PC ist nicht möglich.

Das Basispaket des E1 wird mit einem kleinen Flachbett und dem größeren Standard-Flachbett geliefert. Die kleine Druckplatte erlaubt einen Druckbereich von 330 x 90 mm und passt komplett in den E1, so dass die beiden Seitentüren beim Drucken geschlossen werden können.

Der Platz für Druckmaterialien ist aber natürlich begrenzt. Auf das größere Flachbett mit einem Druckbereich von 420 x 330 mm passen auch Leinwände, Metallplatten und andere größere Objekte. Anders als die kleine Druckplatte wird die große durch einen Motor zusätzlich auch in der Horizontalen bewegt.

Der Wechsel zwischen den Druckplatten ist einfach: Wir müssen einen kleinen Hebel an der Basishalterung im Drucker nach links schieben, dann lassen sich die Platten einfach abheben. Auf die Halterung passen auch weitere Druckaufsätze: Es gibt noch einen Rotationsaufsatz und einen DTF-Laminieraufsatz. Auch dazu später mehr.

📌 Kaynak

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