Dollar, Trump und KI-Aktien: Werden die USA zum Risiko im Depot?

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Dollar, Trump und KI-Aktien: Werden die USA zum Risiko im Depot?

US-Aktien waren für deutsche Anleger lange ein Erfolgsfaktor. Doch der schwache Dollar, Trumps Politik und die KI-Abhängigkeit werfen die Frage auf: Wie viel USA im Aktiendepot ist noch gesund? Von Angela Göpfert. [ mehr ]

US-Aktien waren für deutsche Anleger lange ein Erfolgsfaktor. Doch der schwache Dollar, Trumps Politik und die KI-Abhängigkeit werfen die Frage auf: Wie viel USA im Aktiendepot ist noch gesund?

Die USA waren für Anlegerinnen und Anleger lange vor allem eines: der sichere Renditemotor im Depot. Wer in den vergangenen zehn Jahren auf den US-Leitindex S&P 500 gesetzt hat, konnte seinen Einsatz mehr als verdreifachen. Anlegende profitierten von Konzernen wie Apple, Microsoft, Alphabet, Nvidia oder Amazon - von Tech-Giganten, KI-Fantasie und global starken Geschäftsmodellen.

Doch genau diese Erfolgsgeschichte hat auch eine Kehrseite. Viele Anlegerinnen und Anleger sind heute viel stärker in den USA investiert, als ihnen bewusst ist. Das gilt auch für jene, die regelmäßig einen ETF auf den MSCI World besparen.

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Denn der MSCI World ist nach Marktkapitalisierung gewichtet. Je stärker also die Aktien eines Unternehmens steigen, desto größer wird ihr Anteil im Index. Weil US-Konzerne in den vergangenen Jahren an der Börse besonders erfolgreich waren, ist auch ihr Gewicht im MSCI World immer weiter gestiegen.

"Die Anleger unterschätzen ganz massiv, dass der MSCI World Index mittlerweile massiv übergewichtet ist in den USA", betont Kapitalmarktstratege Stefan Riße vom Vermögensverwalter Acatis im Gespräch mit der ARD-Finanzredaktion. "Wir reden über einen Anteil von 72 Prozent, mit denen man an US-Aktien hängt - und damit auch am Dollar."

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Seit dem zweiten Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 hat der Dollar zum Euro deutlich an Wert verloren - bislang schlägt ein Minus von über elf Prozent zu Buche.

Für deutsche Anlegerinnen und Anleger heißt das: Selbst wenn US-Aktien an der Wall Street kräftig steigen, kann der schwächere Dollar die Rendite in Euro spürbar schmälern. Ein Teil der in Dollar erzielten Kursgewinne kommt dann hierzulande gar nicht an.

Dass dieses Thema inzwischen auch viele superreiche Familien rund um den Globus beschäftigt, zeigt eine aktuelle Umfrage der Schweizer Bank UBS unter sehr vermögenden Family Offices.

Rund zwei Drittel der befragten Familien mit privaten Vermögensverwaltungsgesellschaften rechnen demnach damit, dass das Vertrauen in den Dollar als Reservewährung in den kommenden zwölf Monaten abnimmt. Fast die Hälfte kommt zu dem Schluss, dass sie über alle Anlageklassen hinweg zu stark im Dollar engagiert ist -

#war

📌 Kaynak

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