Die Linke: Die Gewissensoffensive
Während Europa aufrüstet, bringt die Linke jungen Menschen bei, wie man den Kriegsdienst verweigert. Die Partei will nur beraten, nicht belehren. Geht das?
Die Linke bietet jungen Menschen Beratung zum Kriegsdienstverweigerungstraining an, um sie auf mögliche Einberufungen vorzubereiten. Die Partei positioniert sich als Vertreterin derer, die einen militärischen Pflichtdienst ablehnen. Mit einem Anti-Wehrpflicht-Festival und Workshops setzt sie sich gegen die Militarisierung der Gesellschaft ein. Die Verweigerungsberatung soll authentisch sein und den individuellen Standpunkt der Ratsuchenden respektieren. Trotz steigender Anträge auf Kriegsdienstverweigerung bleibt die Frage nach der Gewissensentscheidung und der politischen Einflussnahme auf die Beratung offen.
Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 23/2026.
Das hier ist nur eine Simulation. Trotzdem wirkt Lasse angespannt. Er streicht seine blonden Haare aus dem Gesicht, lässt den Blick durch den Raum wandern. »Müsste ich gegen meinen Willen zum Bund, würde sich mein gesamtes Selbstverständnis ändern«, sagt Lasse. Ihm gegenüber sitzt Alex und nickt. Um den Hals trägt Alex eine Kette mit einem Hammer-und-Sichel-Anhänger und einem Symbol für Nonbinarität.
»Die Bundeswehr hat viele Jobs abseits des Kampfgeschehens, könntest du dir vorstellen, im Lazarett zu arbeiten?«, fragt Alex.
📌 Kaynak
Bu özet Zeit Online kaynağından otomatik derlenmiştir. Tamamı için orijinal habere gidin.
Orijinal haberi oku →