Titel zum Greifen nah: Zverev im Finale der French Open
Alexander Zverev hat im Halbfinale der French Open den Tschechen Jakub Mensik geschlagen und greift in Paris zum wiederholten Male nach seinem ersten Grand-Slam-Titel.[ mehr ]
Alexander Zverev hat im Halbfinale der French Open den Tschechen Jakub Mensik geschlagen und greift in Paris zum wiederholten Male nach seinem ersten Grand-Slam-Titel.
Der Traum lebt weiter, es fehlt nur noch ein Schritt: Alexander Zverev ist zum zweiten Mal in das Endspiel der French Open gestürmt und greift nach seinem ersten Grand-Slam-Titel. Der Hamburger setzte sich im Halbfinale 7:5, 6:2, 3:6, 6:3 gegen den erst 20 Jahre alten Tschechen Jakub Mensik durch. Im 41. Anlauf bei einem der vier großen Turniere will der Tokio-Olympiasieger nun endlich die letzte Hürde überspringen und seine ewig lange Jagd nach dem großen Triumph beenden.
Auf Zverev wartet im Kampf um die Coupe des Mousquetaires nun trotz des frühen Ausscheidens des Weltranglistenersten Jannik Sinner ein Italiener: Flavio Cobolli zog kampflos ins Finale ein. Sein Landsmann Matteo Arnaldi trat krankheitsbedingt nicht zum Halbfinale am Freitagabend an. Er habe bei der Nachricht "fast geweint", wie der 24-jährige Cobolli erklärte: "Ich bin traurig und zur gleichen Zeit glücklich." Der an Nummer zehn gesetzte Italiener hat zumindest viel Kraft gespart, auch wenn das laut Zverev "keinen Unterschied" mache. "Er ist ein großartiger Spieler, ein großartiger Junge. Ich freue mich, gegen ihn zu spielen", sagte der 29-Jährige über Cobolli. Zverev wird am Sonntag den Court Philippe-Chatrier als Favorit betreten, die Chance auf die Erlösung ist riesig. Er hoffe, dass er auch dann "ein großartiges Match spielen könne", sagte Zverev.
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Zverev war zwar der dominantere Spieler mit den härteren Grundschlägen, doch auch er brauchte seinen starken ersten Aufschlag und etwas Glück, als er beim Stand von 3:4 drei Breakbälle gegen sich abwehrte. Seine eigene erste Chance auf ein Break nutzte er dagegen - passend zum Spiel nach einem Fehler von Mensik. Mit einem Ass machte der Deutsche dann den Satzgewinn perfekt.
Damit schien die Gegenwehr von Mensik fast schon gebrochen. Zverev holte sich im zweiten Durchgang ein schnelles Break zum 2:1 und feierte das mit der Faust. Mensik versuchte nun, die Ballwechsel abzukürzen, aber sein deutscher Gegner hatte fast immer eine passende Antwort parat.
Zverev hatte im Turnierverlauf vier Stunden weniger auf dem Platz gestanden als sein Halbfinalgegner, der zudem mit Krämpfen zu kämpfen hatte. Doch Mensik agierte deutlich weniger druckvoll als noch bei seinem Viertelfinalsieg gegen João Fonseca, außerdem unterliefen ihm viele leic
📌 Kaynak
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