Ebola-Ausbruch in der DR Kongo: USA warnen vor Ausmaß des Ebola-Ausbruchs und stellen Hilfe bereit

🏥 Sağlık 📰 Zeit Online 🕐 1 saat önce
Ebola-Ausbruch in der DR Kongo: USA warnen vor Ausmaß des Ebola-Ausbruchs und stellen Hilfe bereit

Der aktuelle Ebola-Ausbruch könnte laut US-Gesundheitsbehörde CDC den aus den Jahren 2014 bis 2016 übertreffen. Die USA stellen der DR Kongo zusätzliches Geld bereit.

In der Demokratischen Republik Kongo wurden innerhalb von 24 Stunden 71 neue Ebola-Fälle gemeldet, was vor einer raschen Ausbreitung warnte. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle des seltenen Bundibugyo-Stamms stieg auf 452, mit 82 Todesfällen. Besonders betroffen ist die Provinz Ituri im Nordosten des Landes, geprägt von schlechter Gesundheitsinfrastruktur und Sicherheitsproblemen. Internationale Organisationen führen die Armut des Landes auf langanhaltende Konflikte und schwache staatliche Strukturen zurück. Die USA und die WHO warnen vor einem möglichen Ausmaß des Ausbruchs und mobilisieren Mittel zur Bekämpfung der Epidemie.

Die Demokratische Republik Kongo hat binnen 24 ​Stunden 71 neue Ebola-Fälle registriert und vor einer schnellen Ausbreitung der tödlichen Krankheit in der Bevölkerung gewarnt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle sei seit der Bekanntgabe des Ausbruchs des seltenen Bundibugyo-Stamms auf 452 ​gestiegen, teilte das Gesundheitsministerium in dem zentralafrikanischen Land mit. Die Zahl der bestätigten Todesfälle ​liege bei 82. Der Anstieg um 71 Neuinfektionen gehöre zu den ​höchsten während der aktuellen Epidemie.

Die Fälle konzentrieren sich weiterhin stark auf die Provinz Ituri im ​Nordosten des Landes, eine abgelegene Region mit schlechter Gesundheitsinfrastruktur und prekärer Sicherheitslage durch Kämpfe bewaffneter Gruppen. Der Kongo mit seinen rund 100 Millionen Einwohnern verfügt über umfangreiche Bodenschätze wie Kupfer, Kobalt und seltene Erden. Trotz des Rohstoffreichtums zählt das Land zu den ärmsten der Welt. Internationale Organisationen führen dies auf jahrzehntelange Konflikte und schwache staatliche ⁠Strukturen zurück.

Bestätigte Fälle gebe ​es mittlerweile in 17 der 36 Gesundheitszonen von Ituri sowie in sieben Gesundheitszonen ‌in Nord-Kivu und einer in Süd-Kivu, ‌hieß es weiter. Auch im benachbarten Uganda seien Infektionen ​registriert worden.

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus kündigte einen 518 Millionen Dollar schweren Sechsmonatsplan zur Bekämpfung von Ebola an. Die Strategie ziele darauf ab, ​dem Kongo und Uganda bei der Eindämmung der Ausbrüche zu helfen und andere Länder auf mögliche Fälle vorzubereiten.

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Auch die USA warnten vor einem raschen Anstieg der Fallzahlen. Laut Modellszenarien der US-Gesundheitsbehörde CDC könnte der aktuelle Ausbruch des Ebola-Stamms Bundibugyo in der DR Kongo ohne entschlossene Maßnahmen ein ähnliches oder sogar noch größeres Ausmaß annehmen als der Ausbruch in Westafrika von 2014 bis 2016,

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